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Ulrike Lunacek

Ulrike Lunacek

Staatssekretärin
„Europa ist Symbol für Frieden, Freiheit und Menschenrechte – und stärker als Lobbyisten, Konzerne und Spekulanten.“
Ulrike Lunacek

meine Politik

Der Mensch stand bei Ulrike Lunacek schon immer im Mittelpunkt. Bereits in den 1980er Jahren baut die gebürtige Kremserin das Autonome Frauenhaus in Innsbruck mit auf, in dem sie als Sozialarbeiterin Frauen in Not unterstützt. Nach ihrem Dolmetsch-Studium an der Uni Innsbruck gibt sie ab 1985 Flüchtlingen Deutschunterricht. Angetrieben von dem immer stärker werdenden Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen, gelangt Ulrike 1989 zum kritischen Südwind-Magazin, wo sie als Redakteurin über internationale Entwicklungspolitik, Kultur und Gesellschaft schreibt.

Doch nur über Politik zu schreiben, ist der leidenschaftlichen Menschenrechtlerin nicht genug – Ulrike Lunacek will die Politik aktiv mitgestalten. Bei den österreichischen Grünen sieht sie persönlichen Idealismus und politischen Inhalt optimal verwirklicht. Und so kommt sie 1995 zum Grünen Parlamentsklub, wo sie nach zwei Jahren als Bundesgeschäftsführerin 1999 in den Nationalrat einzieht: als entwicklungspolitische Sprecherin und Sprecherin für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgenders.​

Über Ulrike​

Politische Mandate

  • Abgeordnete zum Nationalrat (XXI.–XXIV. GP), GRÜNE
    29.10.1999 – 09.07.2009
  • Europäisches Parlament, Grüne
    14.07.2009 – 08.11.2017

Politische Funktionen

  • Bundesgeschäftsführerin der Grünen 1996–1998
  • Klubobfrau-Stellvertreterin des Grünen Klubs im Parlament - Klub der Grünen Abgeordneten zum Nationalrat, Bundesrat und Europäischen Parlament 28.10.2008–28.10.2013
  • Ko-Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei (EGP) 2006–2009
  • Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments 1.7.2014–8.11.2017

Beruflicher Werdegang

  • Immer wieder freiberuflich als Dolmetscherin, Journalistin, Referentin etc. tätig
  • Pressereferentin, ÖIE (Österreichischer Informationsdienst für Entwicklungspolitik; jetzt: Südwind-Agentur) 1993–1995
  • Redakteurin, Südwind-Magazin 1989–1992
  • Deutsch als Fremdsprache für Flüchtlinge 1985–1988
  • Referentin, Frauensolidarität, Wien 1984–1986
  • Sozialarbeit, Frauenhaus, Innsbruck 1981

Bildungsweg

  • Dolmetschstudium (Englisch und Spanisch) an der Universität Innsbruck (Mag. phil.) 1975–1983
  • High School Boone (Iowa, USA) 1973–1974
  • Gymnasium Wien/Kleine Sperlgasse 2c 1967–1975
  • Volksschule in Amstetten und Wien 1963–1967