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am 11. März

Götze: Soforthilfe für Ein-Personen-Unternehmen, neue Selbständige, Mikro- und Kleinstbetriebe

Elisabeth Götze - Unbürokratische Maßnahmen zur Überwindung der durch Corona-Virus hervorgerufenen wirtschaftlichen Probleme

Der Corona-Virus und die damit einhergehenden Vorsichtsmaßnahmen haben massive Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft. Erst gestern revidierte die Wirtschaftsforschung die Prognosen für die heurige Konjunkturentwicklung nach unten. „Ich begrüße alle Unterstützungsmaßnahmen für österreichische Unternehmen“, sagt Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen, und weiter: „Besonders gefährdet sind Ein-Personen-Unternehmen, neue Selbständige, Mikro- und Kleinstbetriebe. Sie klagen bereits über Umsatzeinbußen und Auftragsrückgänge und müssen daher quasi ‚Kurzarbeit‘ leisten. Sie brauchen jetzt dringend rasche und unbürokratische Hilfe.“

Die Einkommensausfälle führen zu wirtschaftlichen Problemen, unter anderem zu Liquiditätsengpässen. Denn gerade die genannten Unternehmen verfügen nicht über die zur Überbrückung der Situation erforderlichen Kapitalreserven.

Die Grünen schlagen deshalb ein Paket zur Unterstützung von Ein-Personen-Unternehmen, neuen Selbständigen, Mikro- und Kleinstbetrieben vor. Dieses umfasst:

  • Unbürokratische Stundung von Steuer- und Sozialversicherungsvorschreibungen
  • Übernahme von Garantien für rasche Überbrückungskredite 
  • Übernahme entfallener Einnahmen für EPU und neue Selbständige, zumindest in Höhe einer Grundsicherung

 „Die schnelle Unterstützung der Kleinst- und Kleinbetriebe ist nötig, um sie lebensfähig zu erhalten. So sichern wir die unternehmerische Vielfalt und die damit einhergehende langfristige Versorgung auch im ländlichen Raum. Alle staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sind Investitionen in unseren Wirtschaftsstandort, die sich für Österreich mittelfristig rechnen werden“, fasst Götze zusammen.