Bundesländer
Navigation:
am 27. September 2017

Verkehr: Wir wollen Abgasstrategie und Mobilitätswende

- In einem Brief an den Verkehrs- und den Umweltminister formulieren die sechs Grünen KlimalandesrätInnen unsere Eckpunkte für eine Abgasstrategie bis 2030.

Die Folgen des Dieselskandals sind in Österreich auch nach zwei Jahren nicht aufgearbeitet. Das könnte auch nach dem "Abgasgipfel" am 26. September so bleiben, zu dem Verkehrsminister Leichtfried geladen hat. Denn der Minister will lieber über eine ferne bessere Zukunft reden als über die ungelösten Probleme: von den Konzernen geschädigte AutobesitzerInnen und tausende Abgas-Kranke. 

eine Abgasstrategie bis 2030

Wir Grüne sehen das anders. Wir waren mit den sechs Klimaschutz-LandesrätInnen beim Gipfel vertreten, die in den Ländern vor Ort täglich mit den Folgen der überhöhten Schadstoffbelastung konfrontiert sind. Wir Grüne richten daher folgende Forderungen an Verkehrsminister Jörg Leichtfried und Umweltminister Andrä Rupprechter:

1. ​Konsequenzen aus dem Dieselskandal: Die Verursacher des Abgas-Schadens haben für dessen Behebung aufzukommen.

2. Rechtliche Lücken schließen, längst beschlossene Programme umsetzen.

3. Vorbereitung auf die Mobilitätswende: ​Umstieg auf die Zeit nach dem Verbrennungsmotor zügiger vorantreiben.

Bitte spenden - wir brauchen dich!