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am 2. Juni

Schwarz/Hammer: Neuer OMV-Chef Alfred Stern muss die OMV in klimaneutrale Zukunft führen

Jakob C. Schwarz, Lukas Hammer - OMV muss sich an die österreichischen Klimaziele anpassen

„Herzlichen Glückwunsch an Alfred Stern zu seiner Bestellung zum neunen OMV-Chef. Ich bin sehr erfreut, dass die personelle sowie strategische Neuausrichtung der OMV jetzt schneller passiert ist als ursprünglich vorgesehen. Nachdem die personelle Entscheidung geklärt ist, sollten nun rasch die richtigen Schritte für die Zukunft gesetzt werden“, sagt Jakob Schwarz, Budgetsprecher im Grünen Parlamentsklub.

Die OMV muss sich auf die Klimaneutralität 2040 einstellen und vorbereiten. Die Regierung setzt hier bereits die richtigen Schritte bei der Förderung von Heizungsumstieg und e-Mobilität. Das Öl- und Gasgeschäft der OMV ist daher mittel- bis langfristig nicht zukunftsfähig.  

Das betont auch Lukas Hammer, Klima- und Energiesprecher der Grünen: "Die große Aufgabe des neuen OMV-Chefs ist es jetzt, die langfristigen Weichen im Konzern in Richtung Klimaneutralität zu stellen. Der Verkauf von Gas und Öl als Energieträger kann dabei spätestens ab 2040 keine Rolle mehr spielen." Eine Neuausrichtung des Konzerns hin zu einer verstärkten Plastik-Produktion sieht Hammer dabei als unzureichend: „Die OMV braucht dringend eine klare Strategie für den Ausstieg aus dem Geschäft mit fossilen Energieträgern, sonst hat der Konzern keine Zukunft.“ 

„Alfred Stern ist nun gefordert, die OMV auf Klimakurs zu bringen und den Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität umzusetzen. Ich bin überzeugt davon, dass seine Expertise und Erfahrung ihn in diesem Bereich dafür hervorragend qualifizieren. Ich wünsche ihm alles Gute für diese neue Aufgabe und Herausforderung“, betont Jakob Schwarz.