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am 10. January 2014

Fleischatlas 2014: Über Tiere als Nahrungsmittel

Die Redaktion - Die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung hat gemeinsam mit Le Monde Diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) den neuen Fleischatlas 2014 vorgestellt. Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel und Einblick in weltweite Fleischproduktion und -konsum.

1094 Tiere verzehrt ein/e Durchschnittsdeutsche/r in seinem/ihrem Leben: vier Rinder, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. 85% der Bevölkerung essen täglich oder nahezu täglich Fleisch und Wurstwaren. Der Sonntagsbraten ist zum Alltagsbraten geworden.

Je mehr Fleisch, desto schlimmer die folgen

Der exzessive Fleischkonsum in den Industrieländern hat gravierende Folgen für Umwelt, Klima und Menschen. Fast ein Drittel der weltweiten Landflächen werden für die Futtermittelproduktion genutzt, während KleinbäuerInnen in Entwicklungsländern zunehmend ihr Land und damit ihre Nahrungs- und Existenzgrundlage verlieren. Das Schnitzel auf unserem Teller auf Kosten der Ernährungssicherheit zahlreicher Menschen im Süden dieser Welt?

Glyphosat, tiergenetik, hormone

Neben dem Aspekt des Fleischkonsums und der modernen Lebensmittelindustrie befasst sich der aktuelle Fleischatlas 2014 untere anderem auch mit Tiergenetik, Hormon-Zufuhr, Soja-Anbau und gesundheitlich bedenklicher Unkrautbekämpfung in der industriellen Landwirtschaft mittels Glyphosat.

Kostenloser Download

Der Fleischatlas 2014 ist ein übersichtliches Nachschlagewerk, das aufklären, informieren und die VerbraucherInnen zum Nachdenken anregen soll.

Sie können den Fleischatlas hier kostenlos als PDF herunterladen.


Fleischatlas 2014 - Infografiken

Weltweit geschlachtete Tiere

© Creative Commons (CC-BY-SA) Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Le Monde Diplomatique

  • © Creative Commons (CC-BY-SA) …
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