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am 11. August

"Günstige Öffis sind Klimaschutz und Sozialpolitik"

Ingrid Felipe - Das umweltschädliche Dieselprivileg soll abgeschafft werden. Damit kann die Autobahn-Vignette wegfallen und ein günstiges österreichweites Öffi-Ticket finanziert werden.

„Weg mit der Vignette und weg mit dem Dieselprivileg, her mit einem österreichweiten Öffi-Ticket um drei Euro pro Tag.“
Ingrid Felipe, Bundessprecherin
Bild: Ingrid Felipe
Grüne Bundessprecherin Ingrid Felipe

Wir Grüne wollen das Dieselprivileg abschaffen. Dadurch würde die Autobahn-Vignette wegfallen und das österreichweite Öffi-Ticket um drei Euro pro Tag​ könnte finanziert werden. "Das ist eine große Chance für die heimische Politik, das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden, sagt unsere Bundessprecherin Ingrid Felipe.

den klimaschädlichsten Kraftstoff nicht weiter fördern

Diesel ist der "klimaschädlichste Kraftstoff". In Österreich wird er gegenüber Benzin nach wie vor um 8,5 Cent pro Liter steuerbegünstigt, so Felipe. Das Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo hat im Februar 2016 berechnet, dass die Förderung über 640 Millionen Euro jährlich ausmacht. Die Einnahmen aus der Vignette liegen bei rund 450 Millionen Euro im Jahr. 

Durch die Abschaffung des Dieselprivilegs würden 640 Millionen Euro freiwerden. Damit könnte sowohl der Einnahmenwegfall der Asfinag ausgeglichen, als auch das Geld für ein österreichweit günstiges Öffi-Ticket zur Verfügung gestellt werden.

„Günstige Öffis sind Klimaschutz und Sozialpolitik.“
Ingrid Felipe

Kosten blieben gleich

Die Kosten für LenkerInnen von mit Diesel betriebenen Autos blieben ​bei 17.000 Kilometern und sechs Litern Verbrauch im Jahr gleich, so unsere Bundessprecherin: Statt der 86,40 Euro für die Vignette müssten sie 86,70 Euro mehr für die 1.020 Liter Diesel zahlen, die sie tanken.

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