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am 29. Oktober 2012

Wir geben Tieren ihr Recht auf Würde

Christiane Brunner - Tiere sind für die Grünen keine „Produktionseinheiten“. Sie sind Lebewesen mit eigenen Empfindungen. So muss sich ihre Haltung auch an ihren Bedürfnissen orientieren. Echter Tierschutz ist respektvoll und bundesweit einheitlich.

Seit ihrer Gründung kämpfen die Grünen für eine Verbesserung des Tierschutzes. Seit ihrem Einzug in den Nationalrat (1986) kämpften sie auch für ein Bundestierschutzgesetz. Erst acht Jahre nach dem Tierschutzvolksbegehren, am 27. Mai 2004, kam dieses Gesetz endlich zustande. Die jahrelange Totalblockade durch die ÖVP hatte das zuvor verhindert. In den harten Verhandlungen konnten die Grünen die wesentlichen Forderungen des Tierschutz-Volksbegehrens dennoch durchsetzen: das Verbot der Legehennenhaltung in Käfigen, die Einrichtung von Tierschutz-Ombudsstellen und eine allgemein höhrere Förderung des Tierschutzes. Diese ersten positiven Schritte waren aber nur der Beginn eines weiteren, langen Weges für mehr Rechte und mehr Schutz für Tiere.

Inkonsequente große Koalition

Leider verwässerte die Große Koalition das Bundestierschutzgesetz mit zwei Novellen: Zum einen wurde der Tierschutzrat in seiner Unabhängigkeit drastisch eingeschränkt. Zum anderen erlaubte das Tiertransportgesetz nunmehr für Nutz- und Zuchttiere eine Verlängerung der Transportzeiten auf zehn Stunden. In Österreich gibt es aber keine geographischen Umstände die dieses Verlängerung nötig gemacht hätten.

Konsequenter Tierschutz

Auch Tiere haben ein Recht auf ein würdiges Leben. Für Millionen von ihnen sind Zucht, Haltung und Transport mit erheblichen Schmerzen, Leiden und Schäden verbunden. Deshalb forden wir Grünen: Tierschutz muss als Rechtsgut in Verfassungsrang erhoben werden. Eine konsequente Umsetzung bedeutet, der bisherigen Praxis eine Ende zu setzen. Beenden wir den würdelosen, ausbeuterischen Umgang mit Tieren.

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