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am 18. März

Ernst-Dziedzic erfreut über statistische Erfassung von LGBTIQ-Hassverbrechen

Ewa Ernst-Dziedzic - Langjährige Forderung der LGBTIQ-Community wird konsequent umgesetzt

„Ich freue mich, dass das Innenministerium auf unseren Antrag hin mit der statistischen Erfassung von Hassverbrechen an LGBTIQ-Personen einer langjährigen Grünen Forderung nachkommt. Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen wird damit endlich als Problem anerkannt und kann weiter bekämpft werden“, sagt Ewa Ernst-Dziedzic, Grüne Sprecherin für Menschenrechte und LGBTIQ. Seit 1. November 2020 werden Straftaten, die im Zusammenhang mit Diskriminierung gegenüber LGBTIQ-Personen stehen, in der Kriminalstatistik gesondert erfasst, wie auch das Ö1-Morgenjournal heute berichtet. Zusätzlich wurden bis jetzt über 22.000 Exekutivbedienstete auf die Thematik geschult.

„Jedes einzelne Gewaltverbrechen ist eines zu viel. Bei Diskriminierungserfahrung scheuen Betroffene von Gewalt oft vor einer Anzeige zurück. Jede zehnte LGBTIQ-Person in Österreich ist betroffen, nur ganz wenige trauen sich zur Polizei und erstatten Anzeige. Hier halten wir dagegen und schaffen mit gezielten Polizei-Schulungen Bewusstsein und Sensibilisierung. Durch die Auswertung und Erfassung können auch besser konkrete Gegenmaßnahmen gesetzt werden. Eine langjährige und wichtige Forderung der queeren Community sowie Verpflichtung der OSZE-Staaten zwecks besseren Menschenrechtsschutzes wird damit endlich umgesetzt“, freut sich Ernst-Dziedzic, die sich seit vielen Jahren dafür einsetzt.