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am 14. April 2014

Paradeiser oder Tomate?

- Wie auch immer, wir wollen nicht, dass fünf Konzerne die Sorten kontrollieren.

Die Gemüseart mit dem größten wirtschaftlichen Wert in der EU ist die Tomate, oder wie wir in Ostösterreich sagen: der Paradeiser. Die fünf Konzerne Monsanto, Syngenta, Limagrain, Bayer und RijkZwaan kontrollieren 45 Prozent der Tomatensorten in der EU. Monsanto kontrolliert alleine 20 Prozent der im EU-Sortenkatalog aufgeführten Sorten.

Plakat: Mein Paradeiser / Tomate darf nicht illegal werden.

Es gibt ja offenbar eine Tomaten-Paradeiser-Grenze in Österreich. Was es leider immer noch nicht gibt, ist eine klare Grenze für die Saatgutmultis. Wir kämpfen für Artenvielfalt und gegen die marktbeherrschende Stellung von wenigen Konzernen in Europa. Die Saatgutkonzerne werden nach der Europawahl weiter versuchen, ihre marktbeherrschende Stellung bei der Kontrolle unsere Lebensmittelproduktion auszubauen. Die Europawahl ist daher auch eine Entscheidung, ob es im nächsten Europaparlament eine Mehrheit für oder gegen die Bestrebungen der Saatgutmultis gibt. Die Grünen sind die einzige politische Kraft, die hier europaweit an einem Strang zieht. (Eva Glawischnig, Bundessprecherin)

Wahlplakat EPWK 2014: Mein Paradeiser darf nicht illegal werden

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Die Gemüseart mit dem größten wirtschaftlichen Wert in der EU ist die Tomate, oder wie wir in Ostösterreich sagen: der Paradeiser. Die fünf Konzerne Monsanto, Syngenta, Limagrain, Bayer und RijkZwaan kontrollieren 45 Prozent der Tomatensorten in der EU. Monsanto kontrolliert alleine 20 Prozent der im EU-Sortenkatalog aufgeführten Sorten.

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Plakat: Mein Paradeiser / Tomate darf nicht illegal werden.

Es gibt ja offenbar eine Tomaten-Paradeiser-Grenze in Österreich. Was es leider immer noch nicht gibt, ist eine klare Grenze für die Saatgutmultis. Wir kämpfen für Artenvielfalt und gegen die marktbeherrschende Stellung von wenigen Konzernen in Europa. Die Saatgutkonzerne werden nach der Europawahl weiter versuchen, ihre marktbeherrschende Stellung bei der Kontrolle unsere Lebensmittelproduktion auszubauen. Die Europawahl ist daher auch eine Entscheidung, ob es im nächsten Europaparlament eine Mehrheit für oder gegen die Bestrebungen der Saatgutmultis gibt. Die Grünen sind die einzige politische Kraft, die hier europaweit an einem Strang zieht. (Eva Glawischnig, Bundessprecherin)

Wahlplakat EPWK 2014: Mein Paradeiser darf nicht illegal werden

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Plakat: Mein Paradeiser / Tomate darf nicht illegal werden.

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Es gibt ja offenbar eine Tomaten-Paradeiser-Grenze in Österreich. Was es leider immer noch nicht gibt, ist eine klare Grenze für die Saatgutmultis. Wir kämpfen für Artenvielfalt und gegen die marktbeherrschende Stellung von wenigen Konzernen in Europa. Die Saatgutkonzerne werden nach der Europawahl weiter versuchen, ihre marktbeherrschende Stellung bei der Kontrolle unsere Lebensmittelproduktion auszubauen. Die Europawahl ist daher auch eine Entscheidung, ob es im nächsten Europaparlament eine Mehrheit für oder gegen die Bestrebungen der Saatgutmultis gibt. Die Grünen sind die einzige politische Kraft, die hier europaweit an einem Strang zieht. (Eva Glawischnig, Bundessprecherin)

Wahlplakat EPWK 2014: Mein Paradeiser darf nicht illegal werden

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Es gibt ja offenbar eine Tomaten-Paradeiser-Grenze in Österreich. Was es leider immer noch nicht gibt, ist eine klare Grenze für die Saatgutmultis. Wir kämpfen für Artenvielfalt und gegen die marktbeherrschende Stellung von wenigen Konzernen in Europa. Die Saatgutkonzerne werden nach der Europawahl weiter versuchen, ihre marktbeherrschende Stellung bei der Kontrolle unsere Lebensmittelproduktion auszubauen. Die Europawahl ist daher auch eine Entscheidung, ob es im nächsten Europaparlament eine Mehrheit für oder gegen die Bestrebungen der Saatgutmultis gibt. Die Grünen sind die einzige politische Kraft, die hier europaweit an einem Strang zieht. (Eva Glawischnig, Bundessprecherin)

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Wahlplakat EPWK 2014: Mein Paradeiser darf nicht illegal werden

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Wahlplakat EPWK 2014: Mein Paradeiser darf nicht illegal werden

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

EU- SAATGUTVERORDNUNG: GEMEINSAM KÄMPFEN WIR WEITER FÜR ARTENVIELFALT!

Erster Erfolg für die Saatgutfreiheit

Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament mit großer Mehrheit den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Neuregelung des europäischen Saatgutrechts abgelehnt. 511 Abgeordnete haben für die Saatgut-Freiheit gestimmt, 136 Abgeordnete (überwiegend Liberale und Konservative) dagegen.

Die monatelange intensive Arbeit einer breiten Allianz aus Umweltorganisationen, Vereinen zum Schutz alter Sorten wie Arche Noah, den Grünen und der Zivilgesellschaft hatte Erfolg. Der Versuch der großen Saatgut-Agrarkonzerne wie Monsanto oder Syngenta, den Saatguthandel völlig unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde gestoppt. Vorläufig zumindest.​

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Unser Motto ist Sortenvielfalt und Unabhängigkeit, statt Konzentration und Vereinheitlichung. Wir wollen die große Vielfalt verschiedener Obst-, Gemüse- und anderer Pflanzensorten für die kommenden Generationen sichern. Saatgut ist ein öffentliches Gut. Konzerne haben nicht das Recht, uns vorzuschreiben, was wir auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf unseren Terrassen anbauen dürfen. Und: Herstellung, Zulassung, Kontrolle und Kennzeichnung von Saatgut sollen transparent und verständlich sein. (Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin im EU-Wahlkampf

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

EU-Saatgutverordnung ist nicht vom Tisch

Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue EU-Kommission nach der EU-Wahl einen neuen Vorschlag für eine EU-Saatgutverordnung auf den Tisch legt. Das Ziel der Lobbyisten der großen Saatgutmultis ist klar: sie wollen ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. Sie wollen die weltweite Kontrolle über Saatgut ausweiten, um ihre Profite zu steigern. Die EU-Saatgutverordnung hätte gravierende Auswirkungen auf unser Leben: das Erhalten und Tauschen alter Sorten würde eingeschränkt, der Handel mit Sortenraritäten würde verboten, bzw. massiv erschwert. Die ökologische Vielfalt unserer Lebensmittel wäre bedroht, die Abhängigkeit der LandwirtInnen von den Saatgutmultis würde weiter steigen.

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Bereits jetzt bestimmen Monsanto und Co., was auf unsere Teller kommt. Während im Jahr 1996 die zehn größten Saatgut-Unternehmen noch einen Marktanteil von weniger als 30 Prozent hielten, kontrollieren heute die drei großen Konzerne Monsanto, DuPont (Pioneer) und Syngenta mehr als die Hälfte des Markts für Saatgut. Bei Zuckerrüben beträgt der Marktanteil der drei Saatgut-Riesen sogar 90 Prozent, bei Mais 57 Prozent, bei Sojabohnen 55 Prozent.

Bild: Top-10-Saatgutkonzerne
Die Top-10-Saatgutkonzerne (Quelle: http://www.evb.ch)

Wahlfreiheit der KonsumentInnen wird eingeschränkt

Beim Europäischen Sortenamt sind bereits 36 Prozent aller registrierten Tomatensorten durch einen einzigen Konzern sortenrechtlich geschützt: durch Monsanto.

Dieser Konzentrationsprozess wird dazu führen, dass die Herstellung der wichtigsten Lebensmittel von einigen wenigen, international tätigen Konzernen kontrolliert wird. Die Wahlfreiheit der KonsumentInnen wird eingeschränkt, die Abhängigkeit steigt.

Saatgut ist die Basis unserer Lebensmittelversorgung

Wir wollen selbst bestimmen, was auf unseren Feldern und Gärten wächst, was auf unseren Tellern landet. Wir wollen die große Vielfalt alter Sorten erhalten. Deswegen kämpfen wir weiter gegen die Pläne der Saatgutkonzerne, die unsere Lebensgrundlagen kommerzialisieren wollen, um Profite auf Kosten unserer Zukunft zu machen.

Bild: Saatgut für Gemüse
Bild: Saatgut für Mais
Bild: Saatgut für Zuckerrüben

Worum geht’s bei der EU-Saatgutverordnung?

Die lange Tradition von Saatgut- und Pflanzentausch wäre in Gefahr. Denn die EUKommission will u.a., dass Pflanzen erst ein kompliziertes und teures Sortenzulassungsverfahren durchmachen müssen, um weitergegeben werden zu dürfen. Das Verfahren soll sich an den Industriesorten orientieren. Alte und seltene Sorten würden diesen Industrietest wahrscheinlich nicht bestehen und würden damit vom Markt vertrieben. Aufgrund der Proteste machte die Kommission einen Rückzieher und schlug Ausnahmeregelungen für althergebrachte Sorten und Nischenmärkte vor, diese waren aber so gestaltet, dass der Schutz der Sortenvielfalt nicht gewährleistet war. 

Innerhalb der EU ist der Saatguthandel für ökonomisch wichtige Sorten bisher in zwölf EU-Richtlinien und drei Erhaltungsrichtlinien gesetzlich geregelt. Diese Richtlinien – und vor allem ein einheitlicher Sortenschutz – sollten mit der neuen EU-Saatgutverordnung für alle Mitgliedsstaaten einheitlich geregelt werden. 2008 hat die EU-Kommission begonnen, das EU-Saatgutverkehrsrecht zu überarbeiten. Im Saatgutrecht sollte Bürokratie abgebaut und die Gesetze vereinheitlicht werden. 

Die EU-Saatgutverordnung hätte es LandwirtInnen und KleingärtnerInnen extrem erschwert, eigenes Pflanzenmaterial bzw. Saatgut zu erzeugen, zu verwenden oder auch zu tauschen. Würde der Tausch von Saatgut illegal, wäre das für viele seltene und alte Obst- und Gemüsesorten das Ende. Der Vorschlag der EU-Kommission war weder im Sinne der Biodiversität, der Landwirte, der ZüchterInnen von Ökosaatgut noch im Sinne des Erhalts seltener Sorten. Stattdessen hätte die Vorlage der Kommission großen Herstellern wie Monsanto in die Hände gespielt und die hohen Konzentrationen im Saatgutmarkt noch weiter befördert.

Erhalt der Saatgut-Vielfalt sichert unsere Lebensgrundlagen

Durch die Expansion der industriellen Landwirtschaft sind unberührte Natur und genetische Vielfalt der Kulturpflanzen dramatisch zurückgegangen. Diese genetische Einförmigkeit erhöht die Verwundbarkeit von landwirtschaftlichen Kulturen gegenüber Schädlingen, Pflanzenkrankheiten und Klimawandel. Bereits heute gibt es einen massiven Mangel an robusten sowie an Klima, Boden und eine nachhaltige Bewirtschaftung angepassten Sorten.

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