Bundesländer
Navigation:
am 20. Februar

Stögmüller: Namensnennung wichtiger Schritt in der Eurofighter Causa

David Stögmüller - Jetzt ist die Justiz am Zug

​ „Die heutige Nennung der 14 Namen von Airbus an die österreichischen Behörden ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Aufklärung der Eurofighter Causa. Hier hat der öffentliche Druck auf Airbus Erfolg gezeigt, um an die dringend notwendigen Informationen zu  kommen“ zeigt sich David Stögmüller, Verteidigungssprecher der Grünen, erfreut.

„Nun ist die österreichische unabhängige Justiz am Zug,  es muss nun ermittelt werden, unter welchen Umständen die Geldströme an diese 14 Personen geflossen sind. Ich habe vollstes Vertrauen, dass die  österreichische Justiz nun ihre Arbeit aufnehmen kann und wir so endlich  einen großen Schritt in Richtung Aufklärung der Eurofighter Causa  kommen. Das sind wir den österreichischen Steuerzahler*innen nach mehr  als 17 Jahren schuldig“ bekräftigt Stögmüller.

„Ich werde auch  noch eine parlamentarische Anfrage an das Justizministerium einbringen,  um abzuklären, seit wann die konkreten Namen dem Justizministerium  bekannt sind, welche Informationen von Seiten Airbus genannt worden sind  und ob es noch weitere Informationen an die WKStA gegeben hat“, zeigt  sich Stögmüller entschlossen.

„Und weiters werden wir morgen bei  einem Treffen mit der Justizministerin, gemeinsam mit der Finanzprokuratur, die nächsten Schritte besprechen. Airbus hat den  Behörden nun die Namen genannt, dennoch sind alle weiteren Optionen rund  um den Eurofighter Kaufvertrag abzuwägen. Die Namensnennung allein ist  noch keine Lösung für die gesamte Causa“, so Stögmüller abschließend.