Bundesländer
WienVorarlbergTirolOberösterreichSalzburgTirolKärntenSteiermarkBurgenlandNiederösterreichX Schliessen

Navigation:
am 13. März

Aktuelles zum Coronavirus

- Welche Maßnahmen wozu ergriffen werden, was jede*r von uns tun kann und soll und woran man Corona erkennt.

Das Gesundheitsministerium bietet unter https://www.oesterreich.gv.at/ laufend aktuelle Infos.

MASSNAHMEN


BITTE BLEIBEN SIE ZUHAUSE!
Das Haus bzw. die Wohnung sollte nur aus folgenden Gründen verlassen werden:

  •  Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
  •  Dringend notwendige Besorgungen wie Lebensmittel 
  • Hilfe für andere Menschen. Und auch da gilt: Abstand voneinander halten!

Veranstaltungen werden gänzlich untersagt.  An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen. Einzige Ausnahmen sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Corona-Virus dienen.

Restaurants wurden vollständig geschlossen. Die Lebensmittelversorgung wird über Supermärkte und Lieferservices gewährleistet.​

Unterricht an Schulen wird ausgesetzt. 
Der Unterricht wird auf E-Learning umgestellt. An Kindergärten und Schulen für Kinder bis 14 Jahre soll es eine Betreuungsmöglichkeit geben, wenn für die Eltern nicht bei ihren Kindern zuhause bleiben können. Infos gibt es an den Volksschulen vor allem über die Mitteilungshefte, Mailverteiler der Klassen-Elternvertreter, WhatsApp-Gruppen oder über die Schul-Homepage. An den Höheren Schulen gibt es zusätzlich Plattformen wie WebUntis, über die schon jetzt etwa die Hausübungen für die einzelnen Klassen abgerufen werden können. Die Schulen werden bis 14. April, das ist bis nach den Osterferien, zu bleiben.

Die Zentralmatura wird um mindestens 2 Wochen verschoben.

ArbeitgeberInnen sind aufgefordert, ihren MitarbeiterInnen, sofern es die Tätigkeit erlaubt, das Arbeiten zuhause zu ermöglichen.
Bis zu 3 Wochen Sonderurlaub für ArbeitnehmerInnen mit Betreuungspflichten sind möglich, der Bund wird 1/3 der Kosten ersetzen. Davon unberührt sind Pflegeurlaub oder Urlaub. Es besteht kein Rechtsanspruch, Vereinbarungssache zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen.

Unter diesen Links finden sie Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen:
ÖGB
WKO
AK

Der Handel macht Pause. Versorgungsnotwendige Bereiche wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken bleiben offen.

Mittlerweile gibt es in ganz Österreich Grenzkontrollen. 

Für all jene, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt ab Donnerstag Mitternacht die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne. Die Regelung gilt bis einschließlich 10. April.

Sonstigen Drittstaatsangehörige ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg grundsätzlich untersagt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen. Auch Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind, dürfen einreisen.

Andere Fremde dürfen nur dann über den Luftweg nach Österreich einreisen, wenn sie ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen. Darin muss ein negativer Coronavirus-Test bestätigt sein, der nicht älter als vier Tage ist. Wer das Gesundheitszeugnis bei der Einreise nicht vorlegen kann, ist für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die in diesem Zeitraum nicht verlassen darf.

Neben der Aufgabe, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, muss Versorgungssicherheit in Österreich zu jeder Zeit gewährleistet sein. Deshalb wird die bevorstehende Ausmusterung von Grundwehrdienern gestoppt. Darüber hinaus werden bestehende Zivildiener verlängert sowie weitere Zivildiener mobilisiert, um Engpässe bei der Pflege und in der 24-Stunden-Betreuung zu verhindern.

Krankschreibungen sind auch telefonisch möglich, Medikamentenverordnungen können auch nach telefonischer Kontaktaufnahme zwischen Arzt und Patient erfolgen. Die Abholung in der Apotheke erfordert nicht mehr unbedingt ein Papierrezept. 

Besuchsverbot in Spitälern, ausgenommen sind nur Kinder- und Palliativstationen. Einführung von Schleusen und Gesundheitschecks an den Eingängen von Krankenhäusern

Keine Taufen, keine Hochzeiten.

"Koste es, was es wolle" – 38 Mrd. das größte Rettungspaket der zweiten Republik

  • 15 Mrd Nothilfe für jene Firmen, die von den Maßnahmen am meisten betroffen sind
  • 9 Mrd. für Garantien und Haftungen
  • 10 Mrd. machen Steuerstundungen und –herabsetzungen aus

In Salzburg wurden einzelne Orte oder Talschaften unter Quarantäne gestellt, zuletzt das Gasteiner- und das Großarltal sowie die Gemeinde Flachau, Altenmarkt i. Pongau, Zell am See, Saalbach.
Ausgangssperre für ganz Tirol.

BM Anschober kündigt eine Sperre für Kuranstalten und Rehabilitationseinrichtungen an.

Alle Ämter werden in Österreich geschlossen, dafür gibt es aber eine Unterbrechung fast aller Fristen bis zum 30. April – das gilt etwa für Strafmandate, Asylverfahren oder Verfahren vor dem Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof.

Große Lebensmittelhändler rufen ab heute zwischen 8 und 9 Uhr zu einer Einkaufsstunde für ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen auf, die selbst einkaufen gehen müssen. Zudem wird ab 1. April das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) in Supermärkten verpflichtend, sofern diese beim Eingang verteilt werden. Ab 6. April gilt dies verpflichtend.

In der Quarantänezeit wird auch ein Anstieg an Gewalt gegen Frauen befürchtet. Daher werden auch alle Frauenhäuser weiter geöffnet haben. Aufstockung der Kapazitäten der Frauenhelpline (0800 222 555)​

Spielplätze und Parks bleiben vorübergehend geöffnet (Bitte den 1m-Abstand zu beachten!)​





WAS IST DAS CORONAVIRUS?

​Coronaviren (CoV) können von leichten Erkältungen bis zu schweren Lungenentzündungen verursachen. Das MERS-CoV, der 2012 erstmals bei Menschen aufgetreten ist, sowie das SARS-CoV gehören zu dieser Virenfamilie und ist gekennzeichnet davon, dass es zwischen Tieren und Menschen übertragen wird.

Das neuartige CoronaVirus (2019-nCoV) wurde erstmals in der chinesischen Region Wuhan am 7. Jänner 2020 identifiziert.

WIE GEFÄHRLICH IST DAs CORONAVIRUS?

Die Gefährlichkeit ist noch nicht genau abzusehen, allerdings scheint es deutlich niedriger als damals bei MERS und SARS. Man geht von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus, also ähnlich wie bei herkömmlichen Influenzaviren.

WIE kann eine Ansteckung vermieden werden?

Sekrete des Atmungstraktes, Speichel, Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten können infektiös sein.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollte man

  • mehrmals täglich Hände mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel waschen
  • Beim Husten oder Niesen Mund und Nase nicht mit den Händen bedecken
  • direkten Kontakt zu kranken Menschen meiden

WIE äussert sich die krankheit?

Meist sind die Infektionen mild und asymptomatisch.
​Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden sind häufige Anzeichen einer Infektion. In schwereren Fällen kann auch eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen oder Tod verursachen.

Quelle: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/​