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am 12. März

Prammer: Up-Skirting-Verbot wirkungsvolles Rechtsmittel für Frauen, um sich gegen Übergriffe zu wehren

Meri Disoski, Agnes Sirkka Prammer - Im Regierungsprogramm verankertes Verbot im gestrigen Justizausschuss beschlossen

„Künftig  wird Up-Skirting, also das heimliche Fotografieren unter Röcke und Kleider, sowie die Verbreitung dieser Bilder unter Strafe gestellt. Solche ohne Einverständnis der Mädchen und Frauen angefertigten  Upskirt-Bilder finden oft ihren Weg auf Pornoseiten und andere  Onlineplattformen. Die Mädchen und Frauen sind auf vielen Bildern identifizierbar. Für die Verfolgung dieser Übergriffe fehlte bislang die  gesetzliche Grundlage. Das werden wir jetzt ändern“, freut sich die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, über den gestrigen Beschluss  im Justizausschuss.

„Während in Finnland, Australien, Deutschland oder auch Schottland das voyeuristische Fotografieren unter Röcke und Kleider bereits unter Strafe steht, besteht in Österreich noch  eine diesbezügliche Gesetzeslücke, die Justizministerin Alma Zadic nun schließen wird. Unter Einbeziehung von Expert*innen wird die Justizministerin einen Gesetzesvorschlag ausarbeiten und dem Parlament  zum Beschluss vorlegen. Damit treten wir dieser Form von sexualisierten Übergriffen entschieden entgegen und halten fest, dass es sich dabei um Übergriffe und nicht um Kavaliersdelikte handelt“, unterstreicht die  Justizsprecherin der Grünen, Agnes Sirkka Prammer, den frauenpolitischen  Erfolg.​​