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am 25. Juli 2014

Lohn, Quote, Pension: Das wollen wir für Frauen

- Alle reden vom Binnen-I – wir reden von Einkommensgerechtigkeit, gesetzlichem Mindestlohn und einem neuen Pensionsmodell für Frauen, das sie vor Armut schützt.

Bundeshymne ohne Töchter und die Folgen – Wir wollen die aktuelle Diskussionsfreude bei der sprachlichen Gleichstellung gerne nutzen, um auf die wesentlichen Probleme hinzuzweisen: zum Beispiel den gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro und eine 40-Prozent-Frauen-Quote für Aufsichtsräte in börsenotierten Unternehmen.

Grüne Initiative für Frauen

Leider werden die Barrieren für und die Schwierigkeiten von Frauen meistens nur rund um den Frauentag thematisiert, Lösungen sucht man vergeblich. Eva Glawischnig und unsere Sozialsprecherin Judith Schwentner starten daher eine Initiative für Frauen – und laden alle ein, sich dieser anzuschließen. Insbesondere jene 800 UnterzeichnerInnen, die sich in einem Schreiben gegen das Binnen-I ausgesprochen hatten.

Frauen stärker armutsgefährdet

Gerade die Niedriglohnbranchen wie FriseurIn oder der Handel sind jene Berufsfelder, in denen hauptsächlich Frauen tätig sind. Im Alter von 40 bis 45 Jahren gelangen viele von der Kindererziehung direkt zur Pflege Angehöriger. Die Teilzeitquote steige weiter, so Schwentner. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf, auch was die Pensionen betrifft. Schließlich sind viele ältere Frauen aufgrund ihrer geringen Pension armutsgefährdet.


wir grüne fordern:

  • einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro
  • eine Überarbeitung der Elternteilzeit
  • ein neues Pensionsmodell
  • eine Frauenquote von 40 Prozent (der Frauenanteil in Aufsichtsräten lag 2012 lediglich bei elf Prozent!)
Grafik: Einkommen Männer und Frauen.
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