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am 14. Jänner 2014

Mehr Geld für Familien!

- Die Familienbeihilfe gehört erhöht – und dabei nicht nur wertangepasst, sondern auch inflationsangepasst.

"Seit zehn Jahren wurde die Familienbeihilfe nicht mehr erhöht. Der Wertverlust beträgt rund ein Drittel. Eine Wertanpassung alle zwei Jahre, wie Ministerin Karmasin vorschlägt, ist zwar zu begrüßen, sie wird aber dem Bedarf der Familien nicht gerecht. Eine laufende Inflationsanpassung ist ebenso notwendig wie eine ordentliche Erhöhung der Familienbeihilfe. Es darf also nicht entweder oder, sondern es muss sowohl als auch heißen," sagt unsere Familiensprecherin Daniela Musiol.

„Familien in prekären finanziellen Situationen haben wenig von einer Inflationsanpassung ohne gleichzeitige Anhebung.“
Daniela Musiol

Familien und auch Studierende sind damit konfrontiert, dass die Familienbeihilfe laufend an Wert verliert. Die alltäglichen Kosten der Lebenserhaltung jedoch steigen laufend. Musiol: "Viele Familien wissen nicht mehr, wie sie ihre alltäglichen Ausgaben bestreiten sollen. Insbesondere Familien in prekären finanziellen Situationen haben wenig von einer Inflationsanpassung ohne gleichzeitige ordentliche Anhebung. Moderne Familienpolitik muss vor allem die soziale Gerechtigkeit im Blick haben."

Familien langfristig absichern

Karmasins Vorschlag beinhaltet eine Valorisierung bis 2018. Das heißt, Familien können sich gerade einmal auf drei Wertanpassungen dieser Regierung einstellen. Was die nächste Regierung mit der Valorisierung macht, steht in den Sternen. "Es stünde einer Bundesregierung gut an, über die eigene Regierungsperiode hinaus zu denken und Familien längerfristig finanziell abzusichern. Denn der aktuelle Vorschlag ist nicht mehr als eine Mogelpackung. Es ist weder ein Ausgleich des bisher entstandenen Wertverlusts noch eine verlässliche Valorisierung auf lange Sicht", sagt Musiol.

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