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am 22. August

"Eine starke Stimme für gerechten Handel"

Ulrike Lunacek - Unsere Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek stellt eine weitere Kandidatin für die Nationalratswahl vor: Irmi Salzer ist Biobäuerin im Burgenland und kandidiert auf der Bundesliste.

„Mit Irmi Salzer haben wir eine starke Stimme, die sich für gerechten Handel einsetzt.“
Ulrike Lunacek, Grüne Spitzenkandidatin
Bild: Ulrike Lunacek und Irmi Salzer bei der Pressekonferenz
Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek und unsere neue Nationalratskandidatin Irmi Salzer bei der Pressekonferenz
„Fairer Handel und Menschenrechte müssen möglich sein.“
Irmi Salzer, Bio-Bäuerin und NR-Kandidatin

Irmi Salzer, Biobäuerin & Grüne Kandidatin für den Nationalrat

Alles, was diese Welt ein Stück besser gemacht hat, das haben Menschen gemeinsam erkämpft. Irmi Salzer, Biobäuerin aus dem Burgenland, kandidiert auf dem 7. Platz für die NRW17. Ihr Hauptanliegen ist es, für mehr …

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für eine faire Handels- und Agrarpolitik 

Irmi Salzer ist Bio-Bäuerin im Burgenland und engagiert sich seit vielen Jahren für Via Campesina​, dem Sprachrohr von Berg- und KleinbäuerInnen in ganz Österreich​. Sie setzt sich ein für eine faire Handels- und Agrarpolitik. Denn nur so kann Bauern und Bäuerinnen in wenig entwickelten Ländern das Überleben ermöglicht werden und können auch Fluchtursachen nachhaltig bekämpft werden.

Die Politik der EU zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen im "globalen Süden". Die derzeitigen Partnerschaftsabkommen führen in Afrika dazu, dass nur große Konzerne und die lokalen Eliten profitieren. Bauern und Bäuerinnen​, die lokalen Märkte, aber auch Umwelt und Klima sind die VerliererInnen dieser unfairen Handelsbedingungen.

Es ist absurd, dass mit EU-Entwicklungshilfegeldern einerseits lokale Mikroprojekte (z.B. Frauen, die Geld für die Geflügelzucht bekommen) gefördert werden. Und diese andererseits dann durch die Handelspolitik und die europäischen Exporte wieder zerstört werden: "Die eine Hand macht kaputt, was die andere aufgebaut hat", so Salzer.​

Ökoanbau fördern und Fluchtursachen in Afrika bekämpfen

Die aktuelle EU-Agrarpolitik ist ein krankes System. Es führt nämlich dazu, dass der ökologische Zustand der Agrarflächen immer schlechter wird: BäuerInnen müssen ihre Höfe aufgeben, es entsteht unnötiges Tierleid und es gibt immer öfter Lebensmittelskandale – wie jener um das Insektengift Fipronil​.  

Dieses Problem gehört an der Wurzel gepackt. Förderungen soll es für kleine Betriebe und eine ökologische, nachhaltige Landwirtschaft geben, nicht für die Agrarindustrie.

"Die Agrarpolitik der EU muss sich ändern, nicht zuletzt, um die Fluchtursachen zu beseitigen", sagt unsere Nationalratskandidatin Salzer abschließend.​

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