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am 6. März

Paks: Kein AKW-Neubau an unserer Grenze

Eva Glawischnig, Matthias Köchl - Die Gefährdung Österreichs durch den AKW-Neubau muss verhindert werden.

„Die Entscheidung, Staatsbeihilfen für das AKW Paks zu genehmigen, ist völlig unverständlich und ein neuerlicher skandalöser Pro-Atom Beschluss der EU-Kommission.“
Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau
Sag nein zum AKW Paks.

Ungarn plant neue Atom-reaktoren

Die EU-Kommission hat am 6. März ihr Okay für ungarische Staatsbeihilfen zum Ausbau des Atomkraftwerks Paks II gegeben. 

Ungarn plant eine Investitionsbeihilfe für den Bau zweier neuer Reaktoren. Dadurch sollen die derzeit in Betrieb befindlichen vier Reaktoren auf dem Paks-Gelände, ersetzt werden.

"atomarer irrsinn"

"Bundeskanzler Kern muss jetzt persönlich dafür sorgen, dass vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen diese Entscheidung eingebracht wird. Die Bundesregierung muss innerhalb der EU alle Möglichkeiten nutzen, einen Rückfall in den atomaren Irrsinn der siebziger Jahre und eine Gefährdung Österreichs durch den Bau eines grenznahen AKW zu verhindern", fordert Glawischnig.

"Neue Atomkraftwerke zu bauen ist auch energiepolitisch ein Wahnsinn. Kernkraft ist ohnehin schon die teuerste Energieerzeugungsform, die wir kennen – sogar ohne die horrenden Staatsbeihilfen, die Ungarn für die neuen Kraftwerke vorsieht", erläutert Matthias Köchl, unser Anti-Atom Sprecher. Köchl: "Dass so eine irre Entscheidung wenige Tage vor dem Jahrestag des Super-GAU in Fukushima fällt, zeigt nur, wie die Sicherheit der Menschen in Europa der Atomlobby untergeordnet wird. Das können wir nicht akzeptieren."

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