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am 26. September 2014

Atomenergie: "Strahlendes" Abschiedsgeschenk?

- Milliardensubventionen für ein britisches Atomkraftwerk? Nicht mit uns Grünen!

Knapp vor Amtsantritt der neuen EU-Kommissarin Margrethe Vestager will die Atomlobby aus Großbritannien und Frankreich offenbar die Übergangsphase nutzen um noch schnell Milliardensubventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C durchzuwinken.

volle kraft dagegen!

Unser Anti-Atomsprecher Matthias Köchl: "Wir werden in Österreich und auf EU-Ebene alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten ausschöpfen um dieses strahlende Abschiedsgeschenk der alten EU Kommission zu verhindern." Notfalls auch eine Nichtigkeitsklage Österreichs vor dem Europäischen Gerichtshof.

Köchl: "Aus Grüner Sicht ist mittlerweile klar bewiesen: Atomkraft überlebt in einer freien Marktwirtschaft nicht, sondern nur mit massivem Einsatz von Steuergeld. 11,2 Cent pro KWh staatlich geförderte Einspeisevergütungen auf 35 Jahre zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien liegt weit über der Förderung der Windkraft in Österreich." Windkraft wird zum Vergleich mit 9,36 Cent/KWh auf 13 Jahre kalkuliert.

Atom-Kraftwerk
„Unter den Eindrücken von Fukushima sind weitere Atomkraft-Ausbaupläne ein Umweltverbrechen!“
Matthias Köchl

Wir als Grüne sind strikt gegen geförderte Einspeisetarife für fossile und atomare Energie. "Nach der Atomkatastrophe in Japan dürfen nicht auf Kosten der SteuerzahlerInnen und StromkundInnen neue Europäische Atomkraftwerke entstehen", so Köchl.

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