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am 10. März 2014

3 Jahre Fukushima: Nein zum Atom-Ausbau!

- Drei Jahre nach Fukushima: Einige EU-Staaten haben aus Atomkatastrophe nichts gelernt und planen weiteren Atomkraftausbau.

Trotz der immer noch dramatischen Lage im japanischen AKW Fukushima werden auf EU-Ebene weiterhin staatliche Garantien und Förderungen über Einspeisetarife geplant. Die nächsten Wochen sind dabei entscheidend. "Das AKW Hinkley Point in Großbritannien darf nicht der Startschuss für neue Atomkraft-Ausbaupläne werden", warnt unser Anti-Atom Sprecher Matthias Köchl.

"Faymann ist nun gefordert"

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hatte vor wenigen Monaten deutlich angekündigt, dass Atomkraft-Ausbau von der Weltbank nicht finanziert wird – eine Erkenntnis, die wir Grüne uns im Jahre 3 nach Fukushima auf Gesamt-Europäische Ebene wünschen! Daher fordert Köchl von Österreichs Bundesregierung auch eine negative Stellungnahme im Beihilfeprüfungsverfahren zu den AKW-Einspeisetarifen. Die Regierungschefs treffen am 20. und 21. März in Brüssel zusammen.

"Bundeskanzler Werner Faymann ist nun massiv gefordert gemeinsam mit Deutschland eine Anti-Atom Allianz gegen die Ausbaupläne der großen Player Großbritannien und Frankreich zu suchen. "Die Grüne Unterstützung für eine starke Österreichische Anti-Atom-Politik ist klar", so Köchl.

„Drei Jahre nach Fukushima dürfen neue Europäische Atomkraftwerke nicht auf Kosten der SteuerzahlerInnen und StromkundInnen entstehen.“
Matthias Köchl, Grüner Anti-Atom-Sprecher
Koechl protestiert gegen Atomenergie
Köchl: "Weiterer Ausbau ist Umweltverbrechen"

Die geplanten 11,2 Cent pro KWh staatlich geförderte Einspeisevergütungen auf 35 Jahre zum Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien liegt weit über der Förderung der Windkraft in Österreich, so Köchl. Windkraft wird zum Vergleich mit 9,36 Cent/KWh und das nur auf 13 Jahre garantiert kalkuliert.

Kein weiterer ausbau!

"Von der Genehmigung bzw. Untersagung dieser AKW-Förderung hängt viel ab. Das AKW Temelin kann nur mit garantierten Einspeisetarifen ausgebaut werden," so Köchl. "Drei Jahre nach der Atomkatastrophe in Japan dürfen nicht auf Kosten der SteuerzahlerInnen und StromkundInnen neue Europäische Atomkraftwerke entstehen". 

Köchl wertet unter den Eindrücken von Fukushima weitere Ausbaupläne als Umweltverbrechen.

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