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am 27. November 2012

Wir wollen: Freude am Lernen

Harald Walser - Kinder wollen eine Entdeckung nach der anderen machen, am liebsten mit anderen zusammen. Eigene Erkenntnisse und Entdeckungen sind lustvolle Erfahrungen und Erfolge sind die beste Lernmotivation.

Wer Erfolg hat bekommt Lust auf mehr. Deshalb brauchen SchülerInnen Ziele, die sie erreichen können. Ihre Auffassungsgabe ist am größten, wenn sie mit Freude lernen. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich einbringen, die mitdenken und die kreativ sind. Die Grundlage dafür legt die Grüne Schule.

LehrerInnen als „Coach“

Die Grüne Schule ändert auch die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer.  Lehrkräfte fördern und fordern ihre SchülerInnen als „Coach“. Es gibt Raum für angstfreies Lernen mit Freude, für individuelle Förderung auch der besonders Begabten und für Ermutigung der Schwächeren. LehrerInnen bekommen vielerlei Unterstützung. SozialarbeiterInnen und MentorInnen helfen bei der Erziehung und Konfliktbewältigung, es gibt Zeit und Raum für den Austausch mit KollegInnen und die gemeinsame Verantwortung für die SchülerInnen wird im Team getragen.

Lernfortschritte bewerten

In der Grünen Schule werden Lernfortschritte, nicht nur Ist-Zustände, dokumentiert. Statt herkömmlicher Notengebung gibt es in der Volksschule ein regelmäßiges Gespräch zwischen Lehrkräften, Eltern und Kindern über die Lernfortschritte. Die Ergebnisse dieses Gesprächs werden schriftlich festgehalten und neue Ziele werden gesetzt. Damit sind sie für alle Beteiligten jederzeit nachvollziehbar und auch im Nachhinein überprüfbar. Das gibt Sicherheit für Eltern, SchülerInnen und Lehrkräfte und macht partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder möglich.

Schule geht auch ohne Noten

Ziffernnoten geben das Leistungsniveau der Kinder und Jugendlichen nicht angemessen wieder. Trotzdem beeinflussen sie die Bildungslaufbahn immer noch entscheidend. In der Grünen Schule gibt es aussagekräftige und alternative Leistungsbeurteilungen. Dazu gehören Berichte über die Arbeitshaltung und das Arbeitsvorgehen – etwa im Projektunterricht –, sowie Lerntagebücher oder Portfolios. So wird Leistung gefördert – und gefordert.

 

 

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