Bundesländer
Navigation:
am 3. Mai

Uni-Zugang: Bildung ist ein Menschenrecht

- Die aktuelle Situation der Studierenden ist so prekär wie nie. Nun will die Regierung Studienplätze generell beschränken. Wir Grüne unterstützen daher die Bürger_inneninitiative der GRAS für den freien und offenen Hochschulzugang.

„Wir Grüne werden gegen die von der Regierung geplanten Verschärfungen beim Uni-Zugang massiven Widerstand leisten.“
Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau
BürgerInneninitiative für freien Hochschulzugang

Bildung ist ein Menschenrecht! Gemeinsam wollen wir den offenen Hochschulzugang schützen. Bitte hilf mit und unterzeichne die Petition der GRAS - Grüne & Alternative Student_innen ➡️ https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00115/index.shtml

Posted by Die Grünen on Mittwoch, 3. Mai 2017

hochschulzugang für alle

Das Konzept der Regierung zur Studienplatzfinanzierung schafft keine Plätze, sondern schließt Interessierte aus. Junge Menschen sollen weiterhin ihren Interessen entsprechend studieren dürfen, so Marita Gasteiger, die Spitzenkandidatin der GRAS (Grüne und Alternative StudentInnen). Außerdem garantiert nur ein freier und offener Hochschulzugang, dass auch Kinder aus bildungsfernen Familien studieren können.

„Menschen von Bildung auszuschließen, kann und darf nicht die Lösung sein.“
Marita Gasteiger, GRAS-Spitzenkandidatin
Bild: Marita Gasteiger und Eva Glawischnig
Marita Gasteiger, Spitzenkandidatin der GRAS, und Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau

mehr geld für die hochschulen

Die Zugangsbeschränkung ist ein Mittel der Regierung, das Hochschulsystem weiterhin nicht adäquat finanzieren zu müssen. Die Regierung muss endlich Geld in die Hand nehmen. Sie muss in die Bildung und die Infrastruktur investieren. Mit ein paar Studierenden weniger lösen sich die grundlegenden Probleme nicht. Eine echte Orientierungsphase zu Beginn des Studiums und eine verbesserte sozial Lage der Studierenden durch ein existenzsicherndes Grundstipendium sind wünschenswert.

Bildung ist ein Menschenrecht! Unterschreibe daher, damit...

... der freie Hochschulzugang erhalten bleibt. Bildung soll nicht länger zum Luxusgut gemacht werden. Bestehende Barrieren sollen abgebaut und die Ausfinanzierung der Hochschulen endlich umgesetzt werden.

Hier kannst du zustimmen.

Wir fordern den Nationalrat auf, sich zum freien und offenen Hochschulzugang zu bekennen und die Umsetzung des selbigen mit ausreichend finanziellen Mitteln voranzutreiben.

Bürger_innen-initiative für freien und offenen Hochschulzugang

Der freie Hochschulzugang ist ein Meilenstein in Österreichs Bildungspolitik. 1970 wurde das Ministerium für Wissenschaft und Forschung gegründet, die SPÖ- Politikerin Hertha Firnberg wurde erste Ministerin. Ihr Ziel: Akademische Bildung für alle, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund.

47 Jahre später lauert Gefahr: Mit seinem "Plan A" schwenkt SPÖ-Kanzler Kern zu Jahresbeginn auf die Abschaffung des freien Hochschulzugangs ein. Kurz darauf verständigt sich die SP/VP-Koalition in ihrem überarbeiteten Regierungsabkommen darauf – Titel "Einführung der Studienplatzfinanzierung für Universitäten". Geplant seien verbesserte Studienbedingungen durch günstigere Betreuungs-Verhältnisse (Studierende pro Lehrkraft) und die Entlastung der Uni-Infrastrukturen.

De facto bedeutet dieses Modell aber: Nicht MEHR Mittel für die Unis zum Ausbau und für zusätzliche Lehrende, sondern weniger Studierende. Und das funktioniert nur mit Zugangsbeschränkungen. Der freie Hochschulzugang wäre Geschichte.

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.