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am 30. März

Stipendien für verfolgte Wissen­schafter_Innen

- Verfolgte WissenschafterInnen sollen ihre Forschung in Österreich weiterführen können.

Verfolgte WissenschafterInnen sollen Stipendien erhalten, um ihre Forschungstätigkeit fortführen zu können. Wir Grüne wollen, dass Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner die Mittel dafür bereitstellt. Mit den österreichischen Hochschulen sowie NGOs soll dazu kooperiert werden. Wir haben zu diesem Thema einen Entschließungsantrag in den Nationalrat eingebracht.

„Die Unterdrückung der freien Wissen­schaft durch autoritäre Regime darf nicht erfolgreich sein.“
Sigi Maurer, Wissenschaftssprecherin

"Auch Österreich muss einen Beitrag leisten. Aktuellstes Beispiel für Repressalien gegen WissenschafterInnen sind die Verhaftungen, Gerichtsverfahren wegen vermeintlicher Gutheißung von Terror, Diffamierung, Disziplinarverfahren und Entlassungen in der Türkei", so unsere Wissenschaftssprecherin Sigi Maurer.

Vorbild Deutschland

Ein positives Beispiel ist Deutschland. Hier haben Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, im Rahmen der Philipp-Schwartz-Initiative der Humboldt-Stiftung gefährdete Forscher aufzunehmen. Das Bundesland Baden-Württemberg stellt ebenso Stipendien bereit: Dort wird ein "Baden-Württemberg Fonds für verfolgte Wissenschafter" aufgelegt, über den in den kommenden Jahren bis zu 25 ForscherInnen ihre Forschung fortführen können sollen.

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