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am 8. Februar

Darum brauchen wir eine Studieneingangsphase

- "Die aktuelle Debatte zur Studienplatzfinanzierung dreht sich nicht darum, wie Studienplätze finanziert werden können, sondern nur darum wie sie reduziert werden können."

Was soll ich bloß studieren?

Die Studienwahl erfolgt oft nicht rational: Wo gehen die Freunde hin? Wo möchte ich gerne leben? Viele Faktoren spielen mit, welches Studium man beginnt. Nur was dieses Studium genau bietet, darüber herrscht zu oft Unklarheit. Doch diskutiert die Regierung aktuell nicht wie Studienplätze finanziert werden können, sondern nur darum wie sie reduziert werden können.

Sigi Maurer bei der Pressekonferenz zur Studienplatzfinanzierung
Sigi Maurer bei der Pressekonferenz

So stellen wir uns die Studieneingangsphase vor

Eine allgemeine Studieneingangsphase im Ausmaß von 60 ECTS-Punkten würde vielen Studienabbrüchen entgegenwirken. In einer solchen würden die StudienanfängerInnen einerseits Themen vermittelt bekommen, die ohnehin in allen Studienrichtungen unterrichtet werden, wie etwa Wissenschaftstheorie oder Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten. Andererseits könnten Studierende in mehrere Fächer "hineinschnuppern" ohne sich dafür mehrfach zu inskribieren. Das soll auch hochschulübergreifend möglich sein, fordert Sigi Maurer auf einer Pressekonferenz.

„Die gemeinsame Studieneingangsphase vermeidet Doppel- und Dreifachinskriptionen und damit Dropouts.“
Sigi Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen

Das Wissenschaftsministerium beklagt zwar, dass es in Österreich zu viele StudienanfängerInnen, dafür aber zu wenige AbsolventInnen gebe. Fakt ist: Die Zahl der StudienanfängerInnen sinkt leicht. Und: Ja, es gibt zu viele StudienabbrecherInnen. Bei der Hälfte der Dropoutrate handelt es sich aber nicht um StudienabrecherInnen im klassischen Sinn, sondern um Studierende, die von mehreren begonnenen Studien zumindest eines abschließen.

Das Grüne Alternativmodell

  • Wir brauchen eine Eingangsphase zur Orientierung statt Tests zur Beschränkung. 
  • Gute Betreuungsverhältnisse und ein Stipendiensystem, das wirkt.
  • Eine bessere Mittelverteilung: Mittel für die Forschung nicht an die Zahl der Studierenden binden, damit Fächer mit intensiver Grundlagenforschung profitieren.

Politik für, nicht gegen die Studierenden!

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