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Walser zu neuen Volksschultests: Hilfe zur Selbsthilfe statt weiterer Messmethoden

Grüne: Leseproblem ausreichend bekannt, Ressourcen fehlen

"Nach Sprachstandsfeststellungen im Kindergarten, PIRLS, TIMMS, den Bildungsstandards, PISA und der Zentralmatura hat das Bildungsministerium scheinbar eine neue Lösung für das Leseproblem österreichischer Schülerinnen und Schüler gefunden. Es ist ein weiterer Test", reagiert der Grüne Bildungssprecher Harald Walser mit Galgenhumor: "Davon aber wird die gewogene Sau nicht fetter beziehungsweise das Schulsystem nicht besser."

Der Grüne verweist darauf, dass inzwischen wirklich ausreichend bekannt sei, dass Österreichs Kinder ein Leseproblem haben: "Die Lehrerinnen und Lehrer erkennen Kinder, die Förderung brauchen, sehr gut, auch ohne weitere Testungen. Was sie brauchen, sind Zeit und Aufmerksamkeit für die Kinder, damit sie ihnen beim Lesen lernen helfen können. Das kostet Geld und das muss bereitgestellt werden."

Walser verweist auf längst versprochene Hilfe: "Die Schulen brauchen ausreichend Ressourcen auf Basis eines von Kanzler und Ministerin Hammerschmid mehrfach versprochenen Chancenindexes, der zusätzlich zur laufenden Finanzierung gewährt wird. Dann können sie auch wieder den gesellschaftlichen Auftrag, den Kindern und Jugendlichen die Grundkompetenzen Schreiben, Lesen und Rechnen zu vermitteln, auch tatsächlich erfüllen. Ein weiterer Test macht das Problem nur noch deutlicher, ist aber keine Lösung."

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OTS0157    2017-02-16/14:33

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