Bundesländer
Navigation:

Schwentner: Steuerreform auf dem Rücken von Menschen mit niedrigsten Pensionen ist ungerecht

Grüne: Gerade Menschen mit Ausgleichszulage brauchen mehr Geld im Börserl

"Die Regierung zeigt wieder mal eindrucksvoll wie phantasielos und ungerecht ihre Tarifreform ist. Gerade Menschen mit Niedrigst-Pensionen, nämlich BezieherInnen von Ausgleichszulagen, sollen von der Steuerreform nicht profitieren. Am meisten gewinnen werden wieder einmal besonders gut verdienende Menschen", stellt Judith Schwentner, Sozialsprecherin der Grünen, fest. "Das Geld landet nicht dort, wo die Menschen es besonders dringend brauchen und wo es volkswirtschaftlich besonders sinnvoll wäre.

"Durch die Tarifreform bleiben mir als Abgeordnete 2.000 Euro mehr pro Jahr, während Menschen mit Ausgleichszulagen völlig durch die Finger schauen. Das ist nicht zu rechtfertigen", betont Schwentner. Die Grünen, so Schwentner, schließen sich da der Kritik von Sonja Ablinger, der Vorsitzenden des österreichischen Frauenrings, vollinhaltlich an.

Der Bundesregierung scheint entgangen zu sein, dass ein Viertel aller alleinlebenden Pensionistinnen armutsgefährdet ist. "Es ist absurd, gerade diese Menschen von der Steuerreform auszuschließen. Die Bundesregierung setzt damit der Benachteiligung von Frauen bei Einkommen und Pensionshöhen auch noch eine steuerrechtliche Krone auf", kritisiert Schwentner: "Dabei geht es für Menschen mit niedrigsten Pensionen wirklich um jeden Euro".

Rückfragehinweis:    Grüner Klub im Parlament    +43-1 40110-6697    presse@gruene.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0092    2015-06-08/11:12