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Schmid: "Junge bis 26 warten schon Jahre auf leistbare Öffis, Herr Minister Leichtfried!"

Grüne plädieren für österreich-weites Jugendticket um 300 Euro pro Jahr

"Kurz vor dem Wahltag stellt Verkehrsminister Leichtfried nun fest, dass er und seine SPÖ in Sachen leistbare Öffis für Junge bis 26 Jahre in den vergangenen Jahren nichts weitergebracht hat. Alles, was Leichtfried zu bieten hat, ist es, auf die genauso ,eifrige' ÖVP-Regierungskollegin im Familienressort zu schimpfen. Leichtfried und Karmasin sind schon seit vier Jahren in einem einig: Zuständig ist jeweils der bzw. die andere. Dieses rot-schwarze Hick-Hack bringt den Jungen, für die Mobilitätskosten einer der größten Brocken sind, gar nichts", stellt Julian Schmid, Jugendsprecher der Grünen, klar.

"Während die Bundesregierung beim Thema leistbare Tarife eine ganze Periode geschlafen hat, kümmern sich indes die Grünen, die in den Bundesländern in Regierungsverantwortung sind, erfolgreich um günstige Öffis. Für Junge und für alle anderen auch: So ist in Wien und Vorarlberg das 365-Euro-Jahresticket für alle erfolgreich umgesetzt, in Tirol wurde der Preis um 75 Prozent auf 490 Euro landesweit und 380 in der Region gesenkt, Studierende zahlen ab sofort nur noch 360 Euro", zählt Schmid Grüne Errungenschaften in den Bundesländern auf. "Verkehrsminister Leichtfried befasst sich offenbar mehr mit dem Wohlergehen der Autolobby. Wir Grüne bemühen uns lieber um leistbare Alternativen zum Auto - für Junge und für alle anderen. So geht Entlastung."

Jugendsprecher Schmid verspricht weitere Bemühungen in Sachen Mobilität: "Wir machen weiter: Der nächste Schritt muss und wird die Ausdehnung des TOP-Jugendtickets auf Studierende und alle in Ausbildung bis 26 sein. Versprochen haben SPÖ und ÖVP das oft genug, jetzt wollen die Jungen Taten sehen. Und es muss in Österreich auch endlich ein leistbares bundesweites Ticket für alle Öffis geben. Das ist aus Sicht der Grünen um 300 Euro für Wenigverdienende wie Studierende und alle in Ausbildung bis 26 Jahre und um drei Mal 365 Euro, also 1.095 Euro, für alle möglich. Höchste Zeit, dass auch der Verkehrsminister auf diesen Zug aufspringt", betont Schmid.

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OTS0076    2017-08-30/11:14

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