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Reimon: Österreichische Ratspräsidentschaft muss Trinkwasserrichtlinie zur Priorität machen

Kleine Wasserversorger vor Privatisierung durch die Hintertür schützen

Die Trinkwasserrichtlinie ist eine Reaktion auf die erste erfolgreiche europäische Bürger*inneninitiative Right2Water. Neben dem universalen Zugang zu Trinkwasser für alle europäischen Bürger*innen, geht es auch um die Qualität des Trinkwassers und deren Gewährleistung. Die Kommission schlägt dazu eine hohe Frequenz an Testungen vor. Dies ist jedoch für Österreich ungeeignet, da kleine Wasserversorger sich die Kosten dafür nicht leisten können.

Michel Reimon, Co-Delegationsleiter und EU-Abgeordneter der Grünen, sagt: ”Der Vorschlag der Kommission ist gut gemeint und für Länder mit schlechterer Wasserqualität und großen Versorgern gedacht. Für die vielen kleinen Wassergenossenschaften in Österreich bedeuten die neuen Vorschriften aber eine Kostenexplosion und enormen Privatisierungsdruck. Die österreichische Ratspräsidentschaft muss diese Richtlinie zur Priorität machen und bis Ende Dezember einen Kompromiss finden, um eine gute Lösung für unsere Wasserversorger zu finden.”

Rückfragehinweis:    Inge Chen    Pressesprecherin Michel Reimon    +32484912134    inge.chen@europarl.europa.eu

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OTS0156    2018-10-23/13:27

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