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Köchl: Krankengeld für Selbstständige ab vierten statt ab 43. Tag

Grüne: WKO-Vorschlag auf rückwirkendes Krankengeld geht am Problem vorbei

"Der Vorschlag, ein rückwirkendes Krankengeld ab der 7. Krankheitswoche auszuzahlen, fällt unter die Kategorie Faschingsscherz", sagt der Selbstständigen-Sprecher der Grünen, Matthias Köchl, zum jüngsten Vorschlag von WKO-Präsident Leitl. "Die Wirtschaftskammer versucht eine Vernebelungstaktik und präsentiert eine Scheinlösung: Krankengeld ab der siebenten Woche bringt gerade den durch die drastische Verschlechterung der Kranken-Zusatzversicherung der SVA betroffenen GeringverdienerInnen kaum etwas. Ich würde Herrn Leitl einladen, eine dreiwöchige Grippe ohne Entgeltfortzahlung und Krankengeld durchzumachen und zu schauen, wie es sich ohne einen Cent so lebt", schlägt Köchl vor.

"Zur Erinnerung: Das Krankengeld für Selbstständige wird aktuell erst ab dem 43. Tag der Krankheit bezahlt, diese Wartefrist wollen wir Grüne deutlich verkürzen. Eine Orientierung am Krankengeld für freie DienstnehmerInnen - sprich ab dem vierten Tag - wäre das Optimum", sagt Köchl und verdeutlicht: "Dann würde sich auch die Diskussion um die massive Verteuerung der Zusatzkrankenversicherung für Selbstständige seit dem 1.1.2017 erübrigen."

Rückfragehinweis:    Grüner Klub im Parlament    +43-1 40110-6697    presse@gruene.at

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OTS0106    2017-02-07/12:50

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