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Grüne zu höherer Ausgeichszulage: Schön, dass SPÖ Grünem Antrag zustimmt

Schwentner: Noch im Juni wurde entsprechende Initiative der Grünen verhindert

"Schön, dass man bei der SPÖ weiser wird und dem Gesetzesantrag der Grünen zur Ausgleichszulage nun zustimmen will", freut sich Judith Schwentner, Sozialsprecherin der Grünen. Der Antrag sieht vor, dass auch Zeiten des Zivildienstes, des Präsenzdiensts, der Pflege und vor allem der Kinderbetreuung zur Erreichung einer höheren Ausgleichszulage angerechnet werden.

Von Bedeutung ist das vor allem, weil derzeit eine Generation von Frauen in Pension ist, die gar keine reale Möglichkeit hatte, ausreichend Beitragszeiten zu sammeln. "Eine Frau, die im Jahr 2000 in Pension gegangen ist, hat mehr als ihr halbes Leben in einer Situation verbracht, in der sie die Zustimmung eines Ehemanns brauchte, um berufstätig sein zu können. Arbeitende Mütter wurden öffentlich als Rabenmütter bezeichnet, die ihre Familien im Stich lassen. Die Gesellschaft hat eine Verantwortung dafür, dass viele Frauen dieser Generation so niedrige Pensionen haben. Es steht uns als Nachfolgegeneration gut an, da einen Schritt zu setzen", sagt Schwentner.

Schwentner freut sich über den Stimmungswandel in der SPÖ. Noch am 13. Juni hatte die SPÖ gemeinsam mit der ÖVP im Parlament verhindert, was sie heute fordert.

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OTS0016    2017-08-19/11:29

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