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Judith Schwentner

Sprecherin für Soziales und Familie, SeniorInnen und Pflege, Abgeordnete zum Nationalrat
„Eine Gesellschaft ist nur dann gut, wenn sie allen Menschen ermöglicht an ihr teilzuhaben.“
Judith Schwentner

INTERVIEW

Wie bist du bei den Grünen gelandet? 

Über meine Arbeit im Sozialbereich. Als Chefredakteurin und Leiterin der Straßenzeitung und sozialen Initiative Megaphon hatte ich viel mit den Grünen in Graz zu tun, wiederholt an eine Mitarbeit gedacht und wurde schließlich 2008 im Zuge der verfrühten Wahlen von den Grünen gefragt, ob ich nicht kandidieren wolle. Ich wollte!

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Fairness in unserer Gesellschaft, Halbe-Halbe auf allen Ebenen und Chancengleichheit.

Was bedeutet Politik für dich?

Sich reinhauen, zuhören, diskutieren, offen sein, nachdenken und vor allem – auch wenn's manche nicht glauben wollen – Spaß! 

Gibt es ein starkes Geschlecht?

Nein. Aber es gibt ein – was die Besetzung von Machtpositionen in Politik und Wirtschaft angeht – stark überrepräsentiertes. Unfair!

Welche aktiven Personen des politischen Mitbewerbs taugen dir?

Ich schätze Sonja Ablinger von der SPÖ sehr – sie ist eine, die aus Überzeugung handelt und sich notfalls auch mit ihrem ganzen Klub anlegt. Claudia Klimt-Weithaler von der KPÖ in der Steiermark tritt authentisch für ihre Sache ein (nicht immer deckungsgleich mit meinen Anliegen) – das mag ich.

Warum muss es die Grünen geben?

Ohne Grüne geht’s nicht – wenn es die Grünen nicht gäbe, gäb's keine Partei, die die Quote lebt und zeigt, dass Gleichstellung nicht weh tut. Es gäbe außerdem ein viel mieseres Ökostromgesetz, weniger Transparenz, keinen U-Ausschuss zu Korruption und sonstigen Missverhältnissen und und und… Also: Unersetzbar, die Grünen!

BIOGRAFIE

Persönliche Daten

Geboren am 5. September 1968 in Graz
Verheiratet, 2 Kinder (*1995 und *1998)

Ausbildung

  • 1978-1986 Akademisches Gymnasium Graz
  • 1987-1994 Studium der Slawistik und Germanistik in Graz
  • 1992-1993 Forschungsaufenthalt in Moskau
  • 1993 Hochschullehrgang Deutsch als Fremdsprache an der Karl Franzens Universität
  • 2007-2008 Lehrgang zur interkulturellen Beratung von ZuwanderInnen und Organisationen (ISOP bfi)

Beruf

  • 1996-2000 redaktionelle Mitarbeit bei Camera Austria
  • 1994/95 Auslandslektorin an der Universität Lemberg/Ukraine
  • 1999-2003 Redakteurin der Straßenzeitung Megaphon
  • Jänner 2003 Cokuratorin von „spb.bildende.diskurs.film.rock. Aktuelle Kunst aus St. Petersburg“ im Rahmen von Graz 2003, Kulturhauptstadt Europas 
  • 2004-2008 Chefredakteurin und Leiterin der Straßenzeitung und sozialen Initiative Megaphon
  • Seit 2007 auch Leitung des interkulturellen Cafés und Veranstaltungszentrums Auschlössl (beides Caritas)

Politische Laufbahn

28.10.2008 Einzug in den Nationalrat als Abgeordnete der Grünen

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Gesundheit darf nicht von Postleitzahl abhängen

http://facebook.com/judith.schwentner

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