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am 23. August

Ein faires Pensionssystem für alle

- Wir Grüne wollen ein Pensionsmodell für alle. Niedrigstpensionen sollen erhöht und Luxuspensionen gekürzt werden.

„Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit im Alter, deshalb brauchen wir ein faires Pensionssystem.“
Ulrike Lunacek, Grüne Spitzenkandidatin
Bild: Ulrike Lunacek und Judith Schwentner
Unsere Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek und Judith Schwentner, Grüne Sprecherin für Soziales und SeniorInnen

Das Grüne Pensionsmodell

Wir Grüne wollen ein gerechteres Pensionssystem. Dazu soll es eine steuerfinanzierte Grundpension von etwa 890 Euro pro Monat geben. Diese bekämen alle, die 40 Jahre in Österreich gelebt haben. Wer kürzer im Land war, erhält anteilsmäßig weniger Pension.​ ​

Das Modell mit 14-maliger Auszahlung an alle über 65 bzw. 60 Jahren wäre mit 27 Milliarden Euro aufkommensneutral. Denn so viel fließt an Steuermitteln auch jetzt jährlich ins System. Zusätzlich soll es eine Versicherungspension auf Grundlage der eigenen geleisteten Beiträge geben, finanziert nach dem Umlageverfahren (das bedeutet, dass während der Jahre der Erwerbstätigkeit Beiträge in das staatliche Pensionssystem eingezahlt werden. Diese Beiträge werden dann direkt zur Finanzierung der Pensionen der heutigen PensionistInnen verwendet). Details und Beispiele finden sich in der Downloadbox.

Unser Modell könnte bis 2024 umsetzt werden, ist unsere Sozialsprecherin Judith Schwentner überzeugt.

Was sind die Vorteile? Das Grüne Pensionsmodell:

  • ​ist transparent und nachvollziehbar.
  • behandelt alle Menschen gleich.
  • schützt vor Armut im Alter.

Zudem sind weitere Etappen im Vorgehen gegen Luxuspensionen und die Abschaffung der alten Politikerpensionen dringend nötig.​​

„Unser Pensionssystem muss Altersarmut verhindern, braucht geschlechtergerechte Berechnung und muss Nachvollziehbarkeit garantieren.“
Ulrike Lunacek und Judith Schwentner, Sprecherin für Soziales und SeniorInnen

Die Ungerechtigkeiten im Pensionssystem

Derzeit werden knapp 11.000 Pensionen über 5.000 Euro mit Steuermitteln gestützt. Vor 1955 geborene Frauen werden bei der Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten benachteiligt. Frauen in Privatunternehmen, die über den 60. Geburtstag hinaus arbeiten wollen, dürfen dies nicht.

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