„Die Schätzungen von WK-Chef Leitl zu den potenziellen Kostensenkungen durch verminderte Informationsverpflichtungen der Unternehmen sind heillos überzogen. Hinter der Zahlenjongliererei stecken bestenfalls Wunschvorstellungen“, kritisiert Bruno Rossmann, Budget- und Finanzsprecher der Grünen, die heutigen Aussagen des WK-Chefs zur „better- regulation-Initiative. Daher sind auch die resultierenden Wachstumseffekte nicht nachvollziehbar. Zudem können die Ergebnisse aus den Niederlanden, in denen unterschiedliche Informationsverpflichtungen für Unternehmen gelten, nicht eins-zu-eins auf Österreich übertragen werden.
Rossmann befürchtet vielmehr, dass unter dem Mantel der Reduktion von Informationsverpflichtungen wichtige Kennzeichnungs- und Verbraucherschutzbestimmungen reduziert werden.