Der Bundesrat der Grünen, Stefan Schennach, wurde in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Ad-Hoc-Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung mit Vorlage eines Sonderberichts zur Situation im Jordantal beauftragt, den er gemeinsam mit seinem Vizevorsitzenden aus Tunesien erstatten wird.
„Das tote Meer sinkt jährlich um einen Meter. Der Jordan trocknet systematisch aus und die verschiedensten Jordan-Zuflüsse sind schmutzig, voller Müll und eine ökologische Katastrophe. Derzeit wird mehr Wasser verbraucht als erneuerbar hergestellt. Die Trinkwasserqualität ist aufgrund der Müllablagerungen alarmierend und das Anwachsen der Kolibakterien ist für Kinder lebensgefährlich“, erklärt Schennach die Situation. Er wird in diesem Bericht sowohl den Plan vorlegen, das Jordantal unter World-Heritage stellen zu lassen, als auch andere konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Wassersituation - sowohl des Jordans als auch des Toten Meeres - machen. Schennach wird bereits im Oktober diesen Jahres in Linz beim Treffen der Euromediterranen Staaten einen ersten Entwurf des Berichts zur Rettung des Jordantals vorlegen.