Millionenvergeudung, Rechtsbiegung und Umweltzerstörung - der „(Nieder)Österreichische Brauch“ im Straßenbau. Unverändert auch in Krisenzeiten, wo eigentlich jeder Euro dreimal umgedreht werden muss. Und auch im "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" 2010, in dem der Schutz und nicht die Zerstörung der natürlichen Arten- und Lebensraumvielfalt auf der Agenda stehen müsste.
Wer mehrere Jahre Engagement an der Spitze einer straßenbaukritischen Bürgerinitiative hinter sich hat und das in Niederösterreich, hat einiges erlebt. Deshalb ist es wichtig, dass nun mit der aus subjektiver Sicht erarbeiteten Dokumentation zur rechtlich haarsträubenden Durchsetzung der „Donaubrücke Grafenwörth-Traismauer“ ein Sittenbild zum Umgang mit Mensch und Umwelt im Land NÖ vorliegt.
Diese Dokumentation unterstreicht die Linie der Grünen:
Mit Rechtsbiegung, Drüberfahren und Brachial-Betonpolitik von vorgestern muss in Zeiten der Klimakrise und der Krise der öffentlichen Finanzen von Bund und Land bis Asfinag endlich Schluss sein!
Fotos: Die Grüne Verkehrssprecherin Dr.in Gabriela Moser, Karin Kuna und Christian Schrefel mit der Traismauer-Dokumentation (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken).