"Energieforschung ist eines der wichtigsten Forschungsfelder, das ist mittlerweile in Expertenkreisen und International anerkannt", so Ruperta Lichtenecker, Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie im Parlament und Forschungssprecherin der Grünen. „Wenn sich Bundesministerin Bures für die Verdreifachung der Energieforschungsausgaben auf 87 Mio. Euro lobt, so vergisst sie zu erwähnen, dass die Energieforschungsausgaben der Bundesministerien alleine im Jahr 2007 um fast 30 Prozent auf 32 Mio. Euro gekürzt worden sind“, kritisiert Lichtenecker. Im internationalen Vergleich gibt Österreich immer noch wenig für Energieforschung aus, kritisiert. Lichtenecker. Die entsprechenden Ausgaben der öffentlichen Hand liegen nur bei 0,03 Prozent des Bruttoinlandsproduktes – und damit deutlich unter dem Durchschnitt der EU-15.
Vergleichbare Volkswirtschaften – wie etwa die Niederlande, Dänemark und Schweden – haben das Potential bereits vor Jahren erkannt und wenden für Energieforschung ein Vielfaches auf. „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig in die Zukunft zu investieren jetzt soll die öffentliche Hand zumindest 120 Mio. Euro in Energieforschung investieren“, fordert Lichtenecker. „Die hervorragenden Leistungen der österreichischen Firmen in der Umwelttechnik sind trotz der restriktiven Förderpolitik des Bundes zustande gekommen und daher umso mehr zu loben“, betont Lichtenecker.