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STV. BUNDES- UND UMWELTSPRECHERIN

Eva Glawischnig


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24.03.2006 10:39

Feinstaub-Studie: Ergebnis schockierend und alarmierend

"Die Ergebnisse der brandaktuellen Feinstaub-Studie des Umweltbundesamtes sind schockierend und alarmierend", erklärt Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Umweltsprecherin, zur Feinstaub-Studie, wonach die anhaltend hohe Feinstaubbelastung die Lebenserwartung von Menschen um durchschnittlich neun Monate (!) verkürzen könne.

"Seit Jahresbeginn müssen wir permanent Grenzwertüberschreitungen verzeichnen, was BM Pröll zu keinerlei Aktivitäten veranlasst hatte. Ich erwarte mir, dass die Studienergebnisse ihn wenigstens jetzt aufrütteln und zum Handeln bringen", so Glawischnig. "Prölls politischer Bankrott bei der Feinstaub-Bekämpfung war erst kürzlich gegen den Widerstand der Grünen von ÖVP und FPÖ-BZÖ im Parlament in Gesetzesform gegossen worden. Sämtliche Einwände wurden hinweggewischt", setzt Glawischnig ihre Kritik fort. Das Ping-Pong-Spiel zwischen Bund und Ländern für die Zuständigkeiten sei skandalös während die Feinstaubbelastung gleichzeitig auf Höchstniveau ansteige.

"Konkrete Maßnahmen von Pröll können spätestens jetzt durch nichts mehr weggeredet werden. Das völlig ungenügende Feinstaubgesetz muss zurückgezogen werden und unter Mitwirkung der Opposition und ExpertInnen überarbeitet werden", schließt Glawischnig.

 




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