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26.08.2009 13:07

Glühbirnenverbot wichtiger Schritt für den Klimaschutz, umfassendere Maßnahmen sind aber notwendig

„Mit dem Ende der traditionellen Glühlampen und der Schrittweisen Umstellung auf Energiesparlampen bis 2012 können EU-weit bis zu 15 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und Energieeffizienz“, erklärt die Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, Christiane Brunner. „Die längere Lebensdauer und der geringere Energieverbrauch von Energiesparlampen senkt die Stromkosten für die Haushalte in der EU im Ausmaß von fünf bis zehn Mrd. Euro oder bis zu 50 Euro pro Haushalt und Jahr“, erläutert Brunner weiter.

Brunner warnt die KonsumentInnen vor Hamsterkäufen von Glühbirnen. „Das wäre eine unsinnige Investition, denn wer jetzt noch auf Glühbirnen setzt schleppt hohe Kosten mit. Eine Energiesparlampe amortisiert sich bereits nach weniger als zwei Jahren“, so Brunner.

Innovationsschub

Das Aus für die herkömmliche Glühbirne wird einen Innovationsschub auslösen und bewirken, dass die Energiesparlampe weiterentwickelt und verbessert wird. „Die Einrichtung eines verbraucherfreundlichen Rücknahmesystems für Energiesparlampen und eine weitere Senkung des Quecksilbergehaltes sind weitere notwendige Schritte. Außerdem werden sich die Grünen für Kennzeichnungspflichten von Energiesparlampen einsetzen, damit KonsumentInnen gute von schlechten Lampen unterscheiden können“, so Brunner.

Mittelfristig wird sich die nächste, noch effizientere Generation von Lampen (Leuchtdiode – LED) durchsetzen. „Klar ist aber, dass die Energiesparlampe die Klima- und Energiekrise nicht lösen wird. Wir brauchen einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energieträger“, fordert Brunner.

 




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