Der Zukunftskongress - Politik 2.0 zum Mitgestalten - geht in die zweite Phase! Nach dem großen Erfolg unseres ersten Zukunftskongresses im vergangenen Jahr werden wir den Output im nächsten Wahlprogramm bündeln und sowohl im Web unter www.zukunftskongress.at als auch auf regionalen Veranstaltungen weiterdiskutieren. Ziel ist die Formulierung dreier großer "Leitprojekte", erklärte Vize-Parteichefin Maria Vassilakou. Die bisherigen Ergebnisse des im Vorjahr eingeläuteten Prozesses haben wir bereits online gestellt.
Die Idee des Zukunftskongresses, bei dem Menschen aus ganz Österreich Politik aktiv mitgestalten können, werden heuer in den Bundesländern auf dem Programm stehen. Auch Jugendliche von 14 bis 20 Jahren sollen bei einer solchen Veranstaltung die Grünen "Zukunftsthesen" erörtern. Im Frühling 2011 steht dann ein weiterer Groß-Kongress auf dem Programm, der die finalen Leitprojekte erstellen soll.
Als zentrale Themenkreise nannten Vassilakou und Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner Schule und Bildung, Migration sowie die "politische Kultur und Demokratie". Medial breiten Niederschlag gefunden hatte im Vorjahr These Nummer zehn vom klimafeindlichen Schnitzel: Im Diskussionsprozess habe sich diese These deutlicher Zustimmung erfreut, berichtete Vassilakou. Schließlich gehe es um grundlegende Fragen nach Produktionsbedingungen von Lebensmitteln oder der Verantwortung der Konsumenten. Gerade der steirische Quargel-Skandal bestätige hier Diskussions- und Handlungsbedarf.
Kontroversiell diskutiert worden sind laut Wallner Themen wie das Konzept des steuerzahlenden "Leistungsträgers", wie es von der ÖVP forciert wird. Auch das Schulthema habe für rege Debatten gesorgt und gezeigt, dass man "an neuen Bildern und Visionen" arbeiten müsse. Schul- und Bildungspolitik wollen wir im heurigen Jahr als zentrale Themen vorantreiben.