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02.03.2010 12:44

Antreten von blauer Verlegenheitskandidatin Rosenkranz schadet Ansehen Österreichs

Barbara Rosenkranz ist bloß eine Verlegenheitskandidatin der FPÖ für die Bundespräsidentenwahl, weil Strache gekniffen hat. Aber: Für Barbara Rosenkranz fallen Äußerungen wie jene des FPÖ-Bundesrates John Gudenus – 'Es gab Gaskammern, aber nicht im Dritten Reich. Sondern in Polen. So steht es auch in Schulbüchern …' - unter 'freie Meinungsäußerung' (ORF-Mittagsjournal, 26.8.2006).

"Wer die Leugnung, dass es im Dritten Reich Gaskammern gegeben hat, als freie Meinungsäußerung verharmlost, ist als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt mit Sicherheit ungeeignet", kommentiert Werner Kogler, stv. Bundessprecher der Grünen, das bevorstehende Antreten von Barbara Rosenkranz als Bundespräsidentschaftskandidatin. "Das Ansehen der Republik wird schon durch den von der FPÖ nominierten und mit Hilfe von SPÖ und ÖVP gewählten 3. NR-Präsidenten Martin Graf massiv geschädigt. Eine Präsidentschaftskandidatin, die noch weiter rechts steht, ist genau so untragbar", so Kogler.

 

 




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