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Das stille Sterben an den EU-Außengrenzen
Vortrag und Diskussion mit Elias Bierdel
Immer mehr Menschen sind auf der Flucht - sie fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Krieg, Umwelt- und Klimakatastrophen, durch ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedingungen. Tausende finden an den Außengrenzen der EU auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben den Tod: ohne Kontrolle durch das Parlament und unter Führung der EU-Agentur "Frontex" ist eine Armee aus Militär, Polizei und Grenzschutz mit modernstem Kriegsgerät damit beschäftigt, Menschen am Grenzübertritt zu hindern - sehr oft mit tödlicher Konsequenz.
Menschen, die Flüchtlingen und MigrantInnen in ihrer Not helfen und Leben retten, werden in zunehmendem Maße kriminalisiert. So auch Elias Bierdel - der als Chef der deutschen Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Notärzte 2004 in Italien der Schlepperei angeklagt und erst im Sommer 2009 nach einem Aufsehen erregenden Prozess freigesprochen wurde. Elias, mittlerweile Träger des Ute-Bock-Preises, berichtet an diesem Abend über seine Erlebnisse und Beobachtungen im Mittelmeer.
Veranstalterin: Grüne Bildungswerkstatt Burgenland.
Diskussionsgäste: LAbg. Grete Krojer (Klubobfrau Grüne Burgenland), Michel Reimon (Sprecher für Demokratie und Menschenrechte, Grüner LTK Burgenland).
Eintritt frei.
Weblink: www.borderline-europe.de
Mag.Dr. Prof. Marlies Krainz-Dürr, Hd Dieter Schöffmann; LSI Sabine Sandrieser; Mag. Prof. Zalka Kuchling, Moderation Robert Benedikt, Kleine Zeitung
Um 19 Uhr: Aktionismus am Hessenplatz
Ab 19.30 Uhr Diskussion mit Werner Kogler und Werner Edlauer: Eine offene Diskussionsrunde zu Fragen wie:
- Wie "tickt" die Wirtschaftskammer?
- Was passiert eigentlich mit meiner Stimme nach der Wahl?
- Bin ich als UnternehmerIn gut vertreten?
- Die Kammer sollte für die gesamte Wirtschaft da sein!
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Eine Veranstaltung der Grünen Wirtschaft OÖ
Feinstaub und andere vom Verkehr verursachte Schadstoffe (z.B. Stickoxide) sind eine große Gefahr für die Gesundheit. Die bisherigen Maßnahmen waren leider nicht ausreichend und deshalb darf sich die Stadt Graz neben Radhauptstadt, leider auch Feinstaubhauptstadt Österreichs nennen.
Umweltzonen und Citymauten gegen die hohe Schadstoffbelastung haben sich in vielen europäischen Städten (z.B. in Deutschland über 40 Städte!) bewährt. Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass je "größer" die Zone flächenmäßig definiert wird, desto mehr Ausnahmen für die Betroffenen kann es geben. Anhand von Erfahrungen in Deutschland können wir unter vielen möglichen Ausnahmeregelungen wählen. Insbesondere der Wirtschaftsverkehr wird auch dementsprechende Ausnahmen benötigen. Die Palette reicht von Frei -km Kontingenten bis zu Förderungen beim Flottentausch...jedoch fehlt es noch an der Umsetzung!
Anmeldung erbeten: Helene Zand, 06648317534, helene.zand@gruenewirtschaft.at
Die weltweite Wirtschaftskrise hat uns eines mehr als deutlich vor Augen geführt: Unsere Art des Wirtschaftens, vor allem im großindustriellen Bereich, stößt immer mehr an Grenzen. Viel zu hohe Arbeitskosten, enormer Energieaufwand, Ressourcenmangel und vor allem das schwerfällige Reagieren auf veränderte Nachfrage lassen ganze Industriezweige zusammenbrechen. Der Ruf nach fl exiblen Arbeitskräften, nach billiger Energie, nach weniger Umweltaufl agen wird immer lauter. Nur: Ist die Rückkehr zu alten Gewohnheiten die Lösung? Werden neue Probleme mit alten Lösungen aus der Welt geschafft?
Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, im Gespräch mit:
- Dr. Reinhard Schretter, Präsident der Tiroler Industriellenvereinigung
- Prof. Dr. Stefan Schleicher, Universität Graz
Anmeldung unter: office@gruenewirtschaft.at. Wir freuen uns auf dich!