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13.10.2011 13:11

Unfaire Starrheit der ArbeitgeberInnen rechtfertigt Streiks als Druckmittel

„Endlich sind die Gewerkschaften aufgewacht. Angemessene Lohnerhöhungen sind als gerechter Ausgleich längst überfällig“, betont Birgit Schatz, unsere ArbeitnehmerInnensprecherin.

"Ich unterstütze daher den konsequenten und mutigeren Kurs der Gewerkschaften, der absolut angemessen ist. Denn es geht um viel: Die Metallerlöhne sind Richtwert und Signal für alle weiteren Lohnrunden.  „Verspielen die Gewerkschaften hier wieder durch einen zu schlappen Kurs  die Chancen, wird die Armutsgefährdung und die Anzahl der Working Poor besonders in Niedriglohnbranchen weiter zunehmen und werden Ungerechtigkeiten immer mehr vertieft“, so Schatz.

„Außerdem begann diese Lohnrunde mit einer Provokation der ArbeitgeberInnen“, erinnert Birgit Schatz. Trotz hervorragender Ergebnisse des letzten Jahres hielt das erste Angebot  von 3%  Lohnerhöhung kaum der Inflation stand und Einmalzahlungen wurden gegen nachhaltige fixe Lohnsteigerungen ins Spiel gebracht. „Die Vorgehensweise der Gewerkschaft ist absolut richtig, weil sie Bewegung und Ernsthaftigkeit in die Verhandlungen gebracht hat.“

Fakt ist, dass ArbeitnehmerInnen in den letzten Jahren einen immer kleineren Anteil vom Kuchen bekommen haben, Reallöhne im Schnitt sinken und das die Lohnrunden unabhängig von Wachstum oder Inflation jedes Jahr härter werden.

„Wir brauchen jetzt ein starkes Signal“. Es braucht eine faire Lohnerhöhung von mindestens 5% und einen fixen erhöhenden Sockelbetrag für untere Lohngruppen für existenzsichernde und gerechte Löhne.

 

 

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