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24.08.2010 11:15

zu Arbeitszeitverkürzung: SPÖ muss konkretes Maßnahmenpaket mit ÖVP verhandeln

"Bereits voriges Jahr im Sommer kündigte Minister Hundstorfer einen Kampf gegen Überstunden an. Seitdem herrschte diesbezüglich jedoch Stillstand in der SPÖ. Jetzt erhebt Frauenministerin Heinisch-Hosek die längst überfällige Forderung erneut. Das Sommertheater um die Überstundenreduktion, dem seitens der Regierung dann keinerlei Taten folgen, wiederholt sich nun offenbar alljährlich", meint die ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, Birgit Schatz, anlässlich der Forderung von Frauenministerin Heinisch-Hosek nach einer Einschränkung der Überstunden. "Wenn es der SPÖ ernst ist, dann soll sie endlich ein konkretes Maßnahmenpaket vorlegen", fordert Schatz.

Überstunden kosten Arbeitsplätze: Die einen arbeiten zu viel, die anderen finden keinen Job oder nur Teilzeitbeschäftigungen, von denen man nicht leben kann.

Arbeitszeit gerechter verteilen

"Die Arbeitszeit muss insgesamt gerechter verteilt werden. Es braucht umgehend Maßnahmen, die zur Reduktion von Überstunden führen, aber auch eine Abschaffung von All-in-Verträgen. Die Höchstarbeitszeit muss reduziert werden - und mittelfristig auch die Normalarbeitszeit. All diese Maßnahmen führen zu mehr Lebensqualität und mehr Arbeitsplätzen, wie wissenschaftliche Studien bestätigen", führt Schatz weiter aus. Es sei unverständlich, wie ÖVP und Arbeitgebervertreter diese Forderungen immer wieder als überaltert bezeichnen können.

"Das Ziel muss es sein, möglichst vielen Menschen mehr Lebensqualität zu ermöglichen statt nur die Gewinnmaximierung für wenige im Auge zu haben", so Schatz.




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