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02.08.2010 10:58

Leiharbeit für ArbeitgeberInnen verteuern

"Die jetzige Forderung der Gewerkschaft, die Zahl der LeiharbeiterInnen in einem Unternehmen auf zehn Prozent zu beschränken, findet meine volle Unterstützung. Die Grünen  haben ja bereits vor der Arbeitsmarktkrise diesen Vorschlag vorgebracht," kommentiert unsere ArbeitnehmerInnensprecherin Birgit Schatz die heutige Berichterstattung zum Thema.

"Leiharbeit teurer machen"


Allerdings gehen ihre Pläne weiter. "Ich schlage weiters vor, Leiharbeit für ArbeitgeberInnen teurer zu machen. Auch wenn die gesetzlichen und kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen für LeiharbeiterInnen in Österreich besser sind als etwa in Deutschland, ist es doch der Kostenfaktor, der Unternehmen dazu bringt, LeiharbeiterInnen zu beschäftigen, statt die Stammbelegschaft zu vergrößern," meint Schatz.

FürBirgit Schatz dürfe Leiharbeit, so wie ursprünglich intendiert, wirklich nur ein Hilfssystem für produktions- und nachfrageintensive Kurzphasen sein. "Die Unternehmen schließen nach der Krise an, wo sie davor aufgehört haben. Sie wollen ein Maximum an Flexibilität auf Kosten der ArbeitnehmerInnen. Ich bin allerdings der Ansicht, wenn die Unternehmen Flexibilität wollen, sollen diese auch bezahlen. Ein Zuschlag ist deshalb angemessen," erklärt Schatz abschließend.




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