"Als politischer 'Nebelgranatenwerfer' ist Reinhard Lopatka wieder einmal unterwegs", meint unser Sozialsprecher Karl Öllinger und weiter: "Der Herr Staatssekretär bemüht sich intensiv, möglichst viele Menschen - und zwar PensionistInnen wie Erwerbstätige - nachhaltig zu verunsichern, statt ernstzunehmende Reformen bei Politikerpensionen und Nationalbank anzugehen."
Politiker- und Nationalbank-Pensionen haben sich in Österreich als sicherer erwiesen als der Goldschatz von Fort Knox. "Da mutet es schon zynisch an, wenn Lopatka PensionistInnen pauschal als Privilegienritter darstellt. Derart zynische Aussagen haben nichts mit der Realität zu tun. "Lopatka tut, als ob er junge Menschen verteidigt und vergisst zu erwähnen, dass er und seine schwarz-blauen Freunderln in den Jahren 2003 und 2004 junge Menschen um etwa 30 Prozent ihrer zukünftigen Pensionen gebracht haben. Nicht zufällig warnen etwa PensionsexpertInnen des Wifo vor Altersarmut in den kommenden Jahrzehnten", erläutert Öllinger.
"Wenn die Menschen in Österreich Politik und PolitikerInnen ernst nehmen sollen, dann muss zuerst einmal bei den Politiker- und Nationalbankpensionen Gerechtigkeit geschaffen werden. Und als nächstes stehen Spenden an Parteien und die Parteienfinanzierung auf dem Prüfstand. Wenn Lopatka das alles einmal im Sinne der Gerechtigkeit und einheitlicher Regelungen für alle gelöst hat, reden wir weiter über Pensionssysteme, in denen Menschen nach 35 oder 40 Arbeitsjahren mit wenigen hundert Euro dastehen", so Öllinger.