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03.02.2010 13:01

Beschränkung und Verteuerung von Leiharbeit notwendig

"Es ist sehr erfreulich, dass sich die AK nun langsam dem Thema Leiharbeit annimmt. Bis zur Mutterpartei SPÖ ist ein Problembewusstsein dafür leider noch nicht durchgedrungen", kommentiert Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, die diesbezügliche Ansage des Salzburger AK-Präsidenten Pichler. Dieser fordert eine Gesetzesänderung, die verhindert Leiharbeit als Sachkosten zu verbuchen. "Das ist sicher ein richtiger Schritt, den ich im Nationalrat unterstützen werde. Allerdings kann das nur eine erste Maßnahme sein", so Schatz.

Anzahl an LeiharbeiterInnen beschränken

Da LeiharbeiterInnen meist nicht mehr nur zum Ausgleich von Produktionsspitzen beschäftigt werden, sondern sich einfach zur Billigvariante beim Decken des normalen Personalbedarfs entwickeln, fordert Schatz eine Beschränkung der Anzahl von LeiharbeiterInnen in einem Unternehmen auf 10-20 Prozent der Stammbelegschaft. Auch könne sie sich eine Verteuerung von Leiharbeit gegenüber Fixbeschäftigten durch Zuschläge für den Beschäftigerbetrieb vorstellen. "Rund 70 Prozent der LeiharbeiterInnen sind junge Menschen, die keine Fixanstellung bekommen. Sie können sich kein stabiles Leben aufbauen, weil keine Einkommenskontinuität oder auch Verortung möglich ist. Maßnahmen zur strengeren Regulierung von Leiharbeit unterstützen direkt die junge Generation", erklärt Schatz.

 




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