„Die Mindestpension wird im Jahr 2010 74 Euro im Monat unter der Armutsgefährdungsschwelle liegen“, kritisiert Karl Öllinger, Sozialsprecher Grünen. „Trotz Pensions-Erhöhung müssen über 240.000 PensionistInnen mit Ausgleichszulage weiter ein Leben in Armut führen. Ihnen fehlen über 1000 Euro im Jahr auf jenes Einkommen, das ein Leben in Würde ermöglicht. Das ist eines reichen Landes wie Österreich nicht würdig".
Die Pensionserhöhung um 1,5 Prozent geht nach Ansicht Öllingers in Ordnung. Nicht in Ordnung ist die armuts-zementierende Ausgleichszulage. Der Sozialsprecher der Grünen kündigt für die nächste Nationalratssitzung einen Antrag auf Erhöhung dieser Ausgleichszulage an. Weiters werden die Grünen beantragen, dass alle ASVG-PensionistInnen eine Pensionserhöhung von 1,5 Prozent bekommen.