"Ungenehme BetriebsratskandidatInnen unmittelbar vor einer Betriebsratswahl zu entlassen, ist nicht nur gesetzeswidrig, sondern wirft auch ein bezeichnendes Bild auf die längst überholten Denkwelten und das Selbstverständnis des KiK-Managements", kritisiert Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen. "Das KiK-Management scheint aus der Gegenwart ins frühe 19. Jahrhundert gebeamt worden zu sein", mutmaßt Schatz.
Die Tatsache, dass sich die sozialpartnerschaftliche Einbeziehung von MitarbeiterInnen in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse positiv für das gesamte Unternehmen auswirkt, sollte doch jedem modernen Management heutzutage klar sein. Die hier offenbar praktizierte, arrogante Diener-Herrn-Mentalität ist unprofessionell und für jeden Angestellten eine Zumutung. "Mit derartigen Methoden der Unternehmensführung muss ein für alle Mal Schluss sein", fordert Schatz: "Da gibt es Null Toleranz!"
"Es ist wirklich wichtig, dass sich viele Menschen an der Protestmailaktion der GPA auf www.gpa.at beteiligen", meint Schatz. "Menschen, die Opfer einer derart zynischen Unternehmensführung werden, brauchen Unterstützung. Die Politik darf da nicht die Augen verschließen", so Schatz.