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18.05.2009 12:06

Grüne sehen durch FPÖ antifaschistischen Grundkonsens verletzt

Die Grünen sehen durch die FPÖ den antifaschistischen Grundkonsens in Österreich verletzt. Eine Partei, die gegen Religionen hetze und mit Antisemitismus spiele, bewege sich außerhalb des "Nie-wieder-Faschismus"-Grundkonsenses. Parteichef Eva Glawischnig erwarte sich daher auf allen Ebenen - vom Bundespräsidenten Heinz Fischer angefangen - einen Aufschrei. Denn es sei "extrem gefährlich", wenn diese Grenze verschoben werde.

EU-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek sprach am Rande einer Pressekonferenz am Montag von einem "braunen Faden", der sich seit der Wahl von Martin Graf zum Nationalratspräsidenten ziehe. Das sei eine "Sündenfall" gewesen.

Bild: Walser übergibt Marinovic-Dossier an Graf.

 

 




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