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13.01.2010 13:37

Mehr Gerechtigkeit zwischen Banken und KonsumentInnen


Im Zuge der Bankenkrise hat der Staat den Banken mit Steuergeld großzügig unter die Arme gegriffen. Um die echten VerliererInnen der Finanzkrise - die sogenannten KleinanlegerInnen, die als Folge dramatischer Kursrückgänge an den Börsen Einbußen in Zusammenhang mit der privaten und betrieblichen Vorsorge in Kauf nehmen mussten - kümmerte sich bis dato niemand. Es würde daher nun an den Banken liegen, sich zumindest mit den eigenen KundInnen solidarisch zu zeigen.

Bisher ist diesbezüglich allerdings nichts geschehen, ganz im Gegenteil, die Banken versuchen weiterhin, durch eine laufende Einführung neuer Gebühren und das Anbieten kaum durchschaubarer und hochriskanter Finanzprodukte ihre Verluste auf die KundInnen abzuwälzen. Die Banken können also nur per Gesetz zu mehr Kundenfreundlichkeit gezwungen werden. Die Grünen fordern daher

1. Mehr Aufklärung und Transparenz durch:

  • Einführung von standardisierten Produktinformationen - verbunden mit einer Haftung der Banken
  • Transparenz über Gebühren und Zinsen bei Konten und Krediten
  • Verstärkte Finanzbildung für bewusste KonsumentInnenentscheidungen

2. Gerechtigkeit zwischen Banken und KonsumentInnen durch:

  • Erleichterung des Bankwechsels
  • Beschränkung des „Gebührenwildwuchses“
  • Recht auf ein Konto ohne Überziehungsrahmen





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