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04.01.2010 13:53

Asyl- Eberau: SPÖ und ÖVP stehen vor selbst verursachtem Scherbenhaufen

Innenministerin Maria Fekter ist für die Grünen aufgrund ihres Vorgehens beim geplanten Erstaufnahmezentrum im südburgenländischen Eberau "rücktrittsreif". Gerade beim sensiblen Thema Asyl habe sie die Vorgangsweise eines Caterpillars, stellte Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner am Montag fest. Die Grünen sehen keine "akute Notwendigkeit" für ein drittes Zentrum in Österreich.

Denkbar wäre für Wallner der Bau eines weiteren Zentrums, wenn man etwa durch kleinere Einrichtungen den Standard heben möchte: "Dann muss man aber eine andere Vorgangsweise wählen, weil SPÖ und ÖVP stehen jetzt vor ihrem selbst verursachten Scherbenhaufen." Wenn die Innenministerin über Monate hinweg Asylwerber pauschal kriminalisiere, dürfe man sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung gegen das Zentrum Sturm läuft. "Fekter ist rücktrittsreif, denn sie hat bewiesen, dass sie mit diesem sensiblen Thema überfordert ist", erklärte Wallner. Er forderte die Bundesregierung auf, mit professionellen Flüchtlingshilfsorganisationen in den Dialog zu treten.

 

 




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