Österreich lebt zweifelsohne vom Ruhm großer KünstlerInnen der Vergangenheit. Aber was ist mit all den MalerInnen, SchriftstellerInnen, FilmemacherInnen, SchauspielerInnen, ArchitektInnen oder BildhauerInnen der Gegenwart? Jahrelang investieren sie Zeit, Geld und Energie in ihre Arbeit – und leben oft am Rande der Armutsgrenze, ohne ausreichende soziale Absicherung. Einer repräsentativen Studie zufolge haben KünstlerInnen ein fünfmal so hohes Armutsrisiko wie der Rest der Bevölkerung.
... bizarr im Land der Operette, aber traurige Realität. Erschwert wird das KünsterInnenleben zusätzlich, wenn es um darum geht, Förderungen zu beantragen – ein Spießrutenlauf im dichten Dschungel der Bürokratie. Immer mehr Geld geht an die schwerfälligen Tanker der Repräsentationskultur, immer weniger bleibt für die kleinen, wendigen Kulturinitiativen im ganzen Land. Das muss sich ändern.
Hohe politische Aufmerksamkeit in ihrem Werk
Wolfgang Zinggl - 03.02.2012 13:02
Wolfgang Zinggl - 02.02.2012 13:37
„Bleibt der Bericht folgenlos, sind Subventionen nicht gerechtfertigt.“
Wolfgang Zinggl - 20.01.2012 14:14
Grüne Forderung nach neuem Festspielfondsgesetz bleibt aufrecht
Wolfgang Zinggl - 17.01.2012 13:26
Grüne gegen Zwangsabgabe für Nichtreligiöse
Harald Walser - 05.01.2012 10:36
"Kofler war Gerechtigkeitstier!"
Wolfgang Zinggl - 08.12.2011 18:08
Wolfgang Zinggl - 02.12.2011 12:08
Wolfgang Zinggl - 27.10.2011 14:48
Ein neuer Frühstücksdirektor im Kunsthistorischen Museum ersetzt nicht die Kulturpolitik
Wolfgang Zinggl - 24.10.2011 14:02